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Von Mördern, die es messerscharf mögen

Am Dienstag ist Premiere beim Seniorentheater Heimberg. Dieses Jahr gibt es einen Krimi zu sehen.

Margrit Kunz
Verwalter Dieter Knör (links) wird durch die Kommissarin (ganz rechts) befragt. Die Baronin (auf dem Sofa) und der Geist des Barons hören zu.
Verwalter Dieter Knör (links) wird durch die Kommissarin (ganz rechts) befragt. Die Baronin (auf dem Sofa) und der Geist des Barons hören zu.
Margrit Kunz

Die Hauptprobe des kriminalistischen Lustspiels «Mörder hei’s gärn mässerscharf» ist geglückt. Die Schauspieler sind bereit für die Premiere vom nächsten Dienstag in der Aula in Heimberg. Im Stück von Autorin Christine Steinwasser, aufgeführt in der berndeutschen Fassung von Heinz und Beatrice Megert, wird nicht gemordet, sondern zuerst nach dem verschwundenen Baron von Herrschiger gesucht. Nachdem dieser tot im See gefunden wird, beginnt die Suche nach dem Mörder des Barons.

Als Geist, für die Lebenden unsichtbar, aber trotzdem fast ständig anwesend, erfährt der Baron, wer ihn umgebracht und im See versenkt hat. Er versucht nun mitzuhelfen, seinen Tod aufzuklären. Wie das geht, sei hier nicht verraten. Einzig so viel: Der Geist des Barons muss dafür sorgen, mit niemandem zusammenzustossen, man sieht und hört ihn ja nicht. Schon das allein führt zu komischen Situationen. Für Lacher sorgen auch die verschiedenen geschickt eingestreuten Wortspiele.

Der Geist, der nicht spricht

Für das Stück werden elf Schauspieler und Schauspielerinnen benötigt. Einerseits sind dies der Geist des Barons, seine Frau und zwei Tanten, dann die Angestellten des Barons und natürlich auch eine Polizeikommissarin mit ihren Mitarbeitern. Diese ganz unterschiedlichen Charaktere wurden von Regisseur Heinz Megert geschickt besetzt. Jede Figur wirkt authentisch. Es sind zum Teil grosse Rollen mit viel Bühnenpräsenz. Die Schauspieler und -spielerinnen beherrschen diese Rollen ausgezeichnet.

Gespielt wird immer im Salon der Familie von Herrschiger. Das Bühnenbild zeigt einen geschmackvoll eingerichteten Raum, in der Mitte steht ein Sofa. Während die Lebenden sich auf dem Sofa sitzend unterhalten oder im Raum umhergehen, steht der Geist des Barons meist dahinter und hört staunend zu. Mit Worten, Gestik und Mimik kommentiert er, was er hört, oder sagt, was er davon hält. Der Zuschauer muss wachsam zuschauen, damit ihm nichts entgeht.

Die Rollen teilen sich Menno Beindorff als Baron, Elisabeth Braun als Baronin, Therese Steiner als Tante des Barons, Myriam Müller als zweite Tante, Theophil Ryser als Verwalter Dieter Knör, Peter Santschi als Butler Johann, Ruth Spring als Hausmädchen Sophia, Marlies Beindorff als Kommissarin, Rosmarie Berger als Polizeiassistentin, Hansueli Schüpbach als Polizist und Ursula Brun als Telefonstimme. Für die Technik ist Peter Spring verantwortlich.

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