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Viel Volk am ersten Burgfest bei der Tellenburg

Beatrice Simon brachte frohe Kunde, und Faustus Furrer machte eine weitere Neuigkeit bekannt.

Vereinspräsident Faustus Furrer, Regierungsrätin Beatrice Simon und das 700. Vereinsmitglied Hanspeter Krähenbühl (v.l.).
Vereinspräsident Faustus Furrer, Regierungsrätin Beatrice Simon und das 700. Vereinsmitglied Hanspeter Krähenbühl (v.l.).
PD

«Unser Schloss soll wieder genutzt und zu einem Treffpunkt für Jung und Alt werden.» Faustus Furrer, der Präsident des Vereins Burgfreunde Tellenburg, ist enthusiastisch und wirbelt für zusätzliche Vereinsmitglieder und Sponsoren. Die Ruine Tellenburg müsse saniert werden. Wenn alles klappt, gehe es schon im Dezember los mit dem Bau der ersten Etappe. Die WC-Anlage soll im Frühjahr 2020 fertig sein.

Die Realisierung des grösseren Vorplatzes (für 70'000 Franken) und der Gärten auf den südlichen Terrassen (für 50'000 Franken) werden folgen. Der Reinerlös aus dem ersten Burgfest vom vergangenen Samstag fliesst in das 280'000-Franken-Projekt. Bei Speis und Trank sowie verschiedenen Musiksparten wurde gefeiert, und alle hatten es gemütlich. Ab 17 Uhr konnten die Kinder sich noch ohne Regen und passend zum Ort im bunten Hüpfschloss vergnügen. Das Festzelt bei der Tellenburg war gut besetzt, das Programm stimmte.

Der Freibrief ist da

Die Anwesenden applaudierten lautstark, als die Berner Regierungsrätin Beatrice Simon sagte: «Ich kann euch keine Schatulle mit Dukaten schenken, aber einen Freibrief.» Die Baubewilligung für die erste Bauetappe sei am Sonntag bei der Regierungsstatthalterin Ariane Notaris eingetroffen. Aus Solidaritättrat die Regierungsrätin dem Verein Burgfreunde Tellenburg Frutigen bei. Der Vereinspräsident freute sich darüber und präsentierte gleich noch das 700. Mitglied Hanspeter Krähenbühl aus Matzingen. Aus dem Thurgau reisten 21 Turnerkollegen mit ins Berner Oberland und feierten gleich mit.

«Seit fünfzig Jahren wohne ich hier in der Nähe der Tellenburg und bin sehr interessiert, was da geht», meint Rosmarie Brügger aus Reinisch. «Es wäre schon lange eine Veränderung nötig gewesen.» Silvia Schmid aus dem Engstligental lobt das Naherholungsgebiet, das sie oft besucht: «Die Tellenburg ist ein wichtiges Wahrzeichen für Frutigen, wie etwa die Kirche. Der Spaziergang auf die Tellenburg ist ein mystisches Erlebnis.»

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