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Verfahren ist immer noch pendent

Die Überbauungsordnung für den geplanten Ausbau der Thuner Schorenstrasse ist immer noch beim Kanton pendent. Damit ist weiterhin offen, wann die Bauarbeiten beginnen.

Die Erschliessungsstrasse für den Wirtschaftspark Schoren ist bereits erstellt. Eine Weiterführung zum Industrieareal Gafner im Hintergrund lehnt der Gemeinderat unter anderem aus Kostengründen ab.
Die Erschliessungsstrasse für den Wirtschaftspark Schoren ist bereits erstellt. Eine Weiterführung zum Industrieareal Gafner im Hintergrund lehnt der Gemeinderat unter anderem aus Kostengründen ab.
Patric Spahni
Kreuzung auf der Schorenstrasse bei der Firma Meyer Burger.
Kreuzung auf der Schorenstrasse bei der Firma Meyer Burger.
Patric Spahni
Das Industriegebiet Schoren.
Das Industriegebiet Schoren.
Grafik: sgb/nah / Quelle: Google Earth
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Die lange Leidensgeschichte des Ausbaus der Schorenstrasse dauert an. Anfang Jahr waren gegen die Überbauungsordnung (ÜO) acht Einsprachen von Quartierbewohnern eingegangen (wir berichteten). Bei den anschliessenden Einspracheverhandlungen wurde nur eine Einsprache zurückgezogen, wie Christoph Kupper, Projektleiter beim Thuner Planungsamt, auf Anfrage erläuterte.

Im Frühling reichte die Stadt die ÜO zur Genehmigung beim kantonalen Amt für Gemeinden und Raumordnung ein. «Das Verfahren dauerte länger als üblich, wir rechnen mit einem Entscheid bis Ende November», sagte Kupper. Liegt die Genehmigung der ÜO vor, könnten die Einsprecher dagegen bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion eine Beschwerde einreichen.

Parallel zur ÜO läuft bereits das Baubewilligungsverfahren für den Strassenausbau. Dieses kann jedoch erst abgeschlossen werden, wenn eine rechtskräftige ÜO vorliegt. Zuständig für die Erteilung der Baubewilligung ist der Regierungsstatthalter.

Kreisel und Trottoir

Mit dem Bau eines 350 Meter langen Trottoirs entlang der Schorenstrasse und dem Bau eines Kreisels bei der Einmündung in die C.-F.-L.-Lohner-Strasse will die Stadt die heutige Verkehrssituation im Gewerbegebiet Thun-Schoren sicherer gestalten. Zudem soll die Schorenstrasse entlang des Coop-Verteilzentrums bis zur Einmündung beim Neubau von Meyer Burger auf durchgehend 6 Meter ausgebaut werden. Gleichzeitig will die Stadt mit diesem Bauprojekt die Erschliessung des Industrieareals Gafner sicherstellen. Dort möchten die Post, die Uhrenfirma Inducta (vgl. Text oben) und das Transportunternehmen Gafner bauen.

Der Strassenausbau wird 2,3 Millionen Franken kosten. Darin enthalten sind auch die Kosten für den Landerwerb, der laut Stadtingenieur Rolf Maurer inzwischen geregelt und aufgegleist ist. Ein Baustart sei im Moment aber noch nicht absehbar, meinte Maurer.rdh>

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