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Tunnel frei für das Fussvolk

Am Samstag lädt das Bundesamt für Strassen in Thun zum Tag des offenen Allmendtunnels.

Kurz vor dem Ende der Sanierung: Die Röhre des Allmendtunnels Richtung Oberland.
Kurz vor dem Ende der Sanierung: Die Röhre des Allmendtunnels Richtung Oberland.
PD

Gemütlich über die Autobahn spazieren ohne das Risiko, überfahren zu werden? Das ist am Samstag, 27. April, von 10 bis 16 Uhr im Allmendtunnel der A6 bei Thun möglich. Dort ist die Erneuerung der Röhre Richtung Oberland nach knapp anderthalb Jahren beendet, was das Bundesamt für Strassen (Astra) zum Anlass nimmt, den neuen Tunnelteil für das Fussvolk zu öffnen.

Fussvolk ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen: Die Besucherinnen und Besucher müssen ihre Autos oder Motorräder auf dem Parkplatz auf der Allmend stehen lassen, auch Velos und Veloanhänger sind am Besuchstag nicht im Tunnel erlaubt. Einzige Ausnahme: Kindertrottinette und Buggys für Kleinkinder (vgl. Kasten).

Die neue Röhre ist heller und höher

Die Sanierung der beiden Tunnelröhren ist Teil eines viel grösseren Projekts, dessen Umsetzung rund 700 Millionen Franken kostet: der Erneuerung der A6 zwischen Rubigen und Spiez nach einer rund 45-jährigen Betriebszeit. Der Abschnitt Rubigen–Kiesen ist bereits fertig, ebenso der Abschnitt zwischen Thun-Nord und -Süd mit Ausnahme der Röhre Richtung Bern. Wer diese Abschnitte befährt, weiss: Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

«Es ist, als ob man eine frisch renovierte Wohnung beträte.»

Mark Siegenthaler Bundesamt für Strassen

Wo das Auto vorher über den alten, mehrfach geflickten Belag rumpelte, gleitet es nun sanft und fast geräuschlos dahin. Aber wie sieht es mit dem Unterschied im Allmendtunnel aus? «Es ist, als ob man eine frisch renovierte Wohnung beträte», sagt Mark Siegenthaler, der beim Astra in Thun für die Kommunikation zuständig ist. «Die neue Tunnelröhre ist heller, geräumiger und höher und hat keine abgeschrägten Seitenwände mehr.»

Baumaschinen, Videos und Cateringbereich

Bei «Allmendtunnel inside», wie das Astra den Anlass vom Samstag nennt, gibt es aber noch mehr zu sehen: «Neben dem knapp einen Kilometer langen Allmendtunnel an sich wird es am Eventtag weitere spannende Attraktionen für Gross und Klein geben», schreibt das Astra auf seiner Website. Das Nordportal dient als Eingang zum Fest. Im Tunnel werden mehrere Informationsstände aufgestellt.

Dort haben die Leute die Möglichkeit, sich beim Astra, bei der Bauleitung, den Planern, der Bauunternehmung oder bei Videovorführungen über den Stand der Dinge sowie die weiteren Projektschritte zu informieren. Zudem gibt es Baumaschinen sowie Unterhalts- und Betriebsfahrzeuge zu bestaunen. Abschliessend sorgt ein Cateringbereich beim Südportal für kulinarische Verpflegung mit Sitzgelegenheit. Auch Sanitäranlagen werden ausreichend zur Verfügung gestellt.

Bauarbeiten dauern noch bis Herbst 2019

Nach der Fertigstellung der Tunnelröhre Richtung Oberland kommt die andere Röhre an die Reihe. Deren Sanierung dauert von Mai 2019 bis Herbst 2020. Sobald auch diese Röhre für den Verkehr freigegeben werden kann, wird die Umleitung über den Waffenplatz aufgehoben, und es werden die letzten Fertigstellungsarbeiten ausgeführt.

«Allmendtunnel inside» am Samstag, 27. April, von 10 bis 16 Uhr.

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