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Trotz Defizit: GV heisst Budget 2019 gut

Das Budget 2019, das ein Defizit von rund 43 000 Franken vorsieht, wurde an der Gemeindeversammlung ein­stimmig gutgeheissen.

Insgesamt 14 Stimmberechtigte fanden sich nebst dem Gemeinderat im Schulhaus in Wachseldorn ein.
Insgesamt 14 Stimmberechtigte fanden sich nebst dem Gemeinderat im Schulhaus in Wachseldorn ein.
Nicole Philipp

Die Gemeinde Wachseldorn rechnet für das kommende Jahr bei einem Aufwand von 921555 Franken mit einem Defizit von 43180 Franken im Gesamthaushalt. «Auf den ersten Blick sieht das nicht so schön aus, wir haben aber immer noch rechte Reserven», stellte Gemeindeverwalterin Charlotte Küenzi zu Beginn ihrer Präsentation fest. Nebst den Mitgliedern des Gemeinderates fanden sich an der Gemeindeversammlung 14 Stimmberechtigte im Schulhaus ein, um aus erster Hand die Zahlen für das Budget 2019 zu erfahren.

Defizitär sind sowohl der allgemeine Haushalt (minus 35330 Franken) wie auch die Spezialfinanzierungen (minus 7850 Franken) veranschlagt. Für den Aufwandüberschuss im allgemeinen Haushalt sind insbesondere Beiträge ans Oberstufenzentrum Unterlangenegg sowie an Buchholterberg für die Primarstufe verantwortlich. Eine Erneuerung der EDV-Systeme schlägt zudem in der allgemeinen Verwaltung mit Mehrausgaben zu Buche. Bei den Spezialfinanzierungen wiederum sorgt einzig die Abwasserentsorgung mit einem Minus von 10970 Franken für rote Zahlen. Sie rühren von Beiträgen an ARA-Sanierungen her.

Keine grossen Investitionen

Wie Charlotte Küenzi weiter ausführte, sieht die Finanzplanung für die Jahre 2018 bis 2023 ab 2020 wieder ausgeglichene bis positive Abschlüsse vor. Dies nicht zuletzt deshalb, weil momentan keine grossen Investitionen angedacht seien, erläuterte Gemeindepräsident Martin Stegmann. Die anwesenden Stimmberechtigten genehmigten das Budget einstimmig. Damit bleiben auch die Steueranlagen unverändert bei 1,84 für die Gemeindesteuern und 1,5 Promille für die Liegenschaftssteuern.

Im Anschluss verkündete Gemeindepräsident Stegmann einige Orientierungen. Obwohl in der Schule Buchholterberg von den fünf Basisstufenklassen eine geschlossen werde, bleibe eine Klasse weiter im Schulhaus Wachseldorn. «Es ist sicher erfreulich für unsere Gemeinde, dass noch etwas Leben im Schulhaus bleibt», sagte Stegmann. Weiter werde ab 2019 das Abstimmungslokal vom Schulhaus in die Gemeindeverwaltung verlegt, da die Resultate künftig online erfasst werden müssten.

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