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Ein Toter bei Unfall am Thunersee

Nach dem Unfall von Montagmorgen konnten Polizei und Feuerwehr das Unglücksfahrzeug erst am Dienstagvormittag aus dem Thunersee bergen. Dabei stiessen sie auf ein Todesopfer.

Nik Sarbach
Mit Hilfe eines Krans wurde das Wrack am Dienstag aus dem See gehoben. Beim Unglück kam ein 56-jähriger Mann aus dem Kanton Bern ums Leben.
Mit Hilfe eines Krans wurde das Wrack am Dienstag aus dem See gehoben. Beim Unglück kam ein 56-jähriger Mann aus dem Kanton Bern ums Leben.
Niklaus Sarbach
Bei Oberhofen ist am Montagmorgen gegen 5 Uhr ein Auto in den Thunersee gestürzt.
Bei Oberhofen ist am Montagmorgen gegen 5 Uhr ein Auto in den Thunersee gestürzt.
Barbara Schluchter-Donski
Das Auto konnte Montagmittag in 80 Meter Tiefe geortet werden.
Das Auto konnte Montagmittag in 80 Meter Tiefe geortet werden.
Barbara Schluchter-Donski
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Am Dienstagvormittag bargen Polizei und Feuerwehr das Auto, welches am Montagmorgen bei Oberhofen in den Thunersee gestürzt war. Für den aufwändigen Einsatz waren zahlreiche Angehörige der Blaulichtorganisationen sowie des Amts für Wasser und Abfall vor Ort.

Im stark beschädigten Fahrzeug befand sich ein lebloser Mann, wie die Polizei am Dienstagnachmittag bestätigte. Im Einsatz standen bei der Bergung nebst der Staatsanwaltschaft daher auch Mitarbeitende des rechtsmedizinischen Instituts. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 56-jährigen Mann aus dem Kanton Bern.

Bergung mit Winde und Kran

Um das Unglücksfahrzeug aus rund 80 Metern Tiefe zu holen, befestigten Taucher erst Gurte am Wagendach. Mithilfe einer Winde wurde der PW danach von einem Pontonboot aus an die Wasseroberfläche gehievt. Dort kam ein Kran zum Einsatz, um das Wrack auf die Strasse zu heben.

«Das geht einem schon nahe», sagte eine Anwohnerin, welche das Geschehen mitverfolgte. «Man fragt sich natürlich, ob man die Person kennt, die ums Leben gekommen ist.» Vom Unfall selbst habe sie nichts mitbekommen. «Dabei wohnen wir ganz nah von hier.»

Die Strasse war während der Bergung im Gebiet Längenschachen für mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde einspurig über den alten Oberländerweg umgeleitet.

Wrack lag in 80 Metern Tiefe

Der Unfall hatte sich am Montagmorgen um 5 Uhr früh ereignet. Im Verlaufe des Tages hatten Einsatzkräfte von Polizei, Seerettung, Armee und weiteren Organisationen das Fahrzeug in einer Tiefe von rund 80 Metern orten können. Dabei war unter anderem ein Unterwasserroboter der Armee zum Einsatz gekommen. Eine Bergung war am Montag allerdings wegen der «komplexen Fundsituation» nicht möglich gewesen, wie die Polizei schreibt.

Der genaue Unfallhergang und was dazu führte sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Kurz vor dem Bootshafen Oberhofen ist das Auto in den See gestürzt. Quelle: Google Streetview

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