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Tally Weijl wird doch nicht grösser

Schon vor zwei Jahren war die Sanierung des Gebäudes Bälliz 54 durch einen Immofonds der Credit Suisse geplant. Jetzt stehen die Pläne, die Arbeiten sollen im Frühling 2018 starten.

Keine grossen Veränderungen: Tally Weijl bleibt im Erdgeschoss des Gebäudes Bälliz 54.
Keine grossen Veränderungen: Tally Weijl bleibt im Erdgeschoss des Gebäudes Bälliz 54.
Irina Eftimie

«Die Sanierung der Liegenschaft war ursprünglich früher geplant», sagt Eva Randegger, Marketing & Communication, Credit Suisse Asset Management Schweiz AG. Vor zwei Jahren plante CS 1a Immo PK, ein Immobilienfonds der Credit Suisse, während der Sanierung einer ihrer Liegenschaften im Bälliz auch den darin enthaltenen Modeladen Tally Weijl zu renovieren und zu vergrössern. Die Baupublikation wurde nun veröffentlicht und die Bauarbeiten sollen im Frühling 2018 starten – jedoch ohne Vergrösserung der Ladenfläche von Tally Weijl.

Keine zweite Etage

«Der Grund für die Verzögerung sind gewisse Projektanpassungen», sagt Eva Randegger. Das Gebäude Bälliz 54 werde nun aussen sanft renoviert und innen komplett saniert. Da der Mietvertrag des Restaurants «China Town» im März 2015 auslief, sollte Tally Weijl im ursprünglichen Plan auf zwei Etagen vergrössert werden, die durch eine neue Liftanlage verbunden würden. Auch der Ladeneingang wäre neu positioniert worden. Randegger erklärt: «Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen im Laufe des Projektforschritts wurde auf das vormals geplante doppelstöckige Ladenlokal verzichtet.»

Rahel Stirnimann von Tally Weijl stimmt dem zu: «Man hat sich gemeinsam dazu entschieden, auf den Ausbau im 1. Obergeschoss zu verzichten.» Obwohl Tally Weijl nicht mehr zum Sanierungsplan des Immobilienfonds gehört, wird das Geschäft trotzdem einige Veränderungen erfahren. «Wir werden im Erdgeschoss den Laden umbauen», sagt Rahel Stirnimann. «Das Geschäft wird für die Dauer der Umbauarbeiten geschlossen sein. Da der Umbau erst nächsten Sommer ansteht, können wir noch keine konkreten Angaben zu Dauer und Ausgestaltung des Ladens machen.»

Für die Obergeschosse sind nun zwölf 2 ½-Zimmerwohnungen und vier 4 ½-Zimmerwohnungen geplant. «Die bestehenden Wohnungen werden grundlegend saniert, erhalten neue Küchen und Nasszellen. Ausserdem wird die gesamte Haustechnik ersetzt», sagt Randegger. Zudem würden ein neuer Anstrich der Fassade und neue Fenster die Liegenschaft optisch aufwerten.

Die Sanierungsarbeiten würden voraussichtlich bis im Herbst 2018 dauern. Die Einsprachefrist lief am 31. Juli ab. Bis Ende letzter Woche waren noch keine Einsprachen beim Bauinspektorat der Stadt Thun eingegangen, es können aber noch Briefe eintreffen.

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