Startschuss für die neue Erschliessung beim Bahnhof

Steffisburg

Das Gewerbegebiet beim Bahnhof Steffisburg wird künftig ab dem Kreisel Glättemühle erschlossen. Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich.

Sie griffen alle zum Spaten (v.l.): Daniel Hofmann von Bührer und Dällenbach, Martin Deiss, Marcel Schenk, Jürg Marti und Mark van Egmond von der Gemeinde Steffisburg, Kreisoberingenieur Markus Wyss und Bernhard Wälti von der Marti AG. Foto: Patric Spahni

Sie griffen alle zum Spaten (v.l.): Daniel Hofmann von Bührer und Dällenbach, Martin Deiss, Marcel Schenk, Jürg Marti und Mark van Egmond von der Gemeinde Steffisburg, Kreisoberingenieur Markus Wyss und Bernhard Wälti von der Marti AG. Foto: Patric Spahni

Es sei nicht alltäglich, einen Spatenstich für eine Strasse zu machen in der heutigen Zeit, wo grüne Anliegen im Vordergrund stünden. «Da macht man sich nicht nur Freunde», sagte der Steffisburger Tiefbauvorsteher und SP-Gemeinderat Marcel Schenk am Donnerstagnachmittag in der Nähe des Bahnhofs, wo der Glättemühleweg vorbeiführt.

Dort wurde offiziell der Baustart vollzogen für die neue Erschliessung des Entwicklungsschwerpunkts (ESP) beim Bahnhof in Steffisburg ab dem Autobahnzubringer mit dem Kreisel Glättemühle.

«Damit wird der nächste Mosaikstein gesetzt beim Bypass Thun-Nord und ein weiteres Kapitel in der Entwicklung von Steffisburg aufgeschlagen», erklärte Marcel Schenk bei garstigem Wetter vor den zahlreich versammelten Vertretern von Behörden, Planern und Ausführenden des Projekts.

Dieses habe ihn praktisch während seiner ganzen bisherigen Zeit als Gemeinderat und Departementsvorsteher Tiefbau und Umwelt in Steffisburg begleitet, erklärte Marcel Schenk, der in seinem 13. Amtsjahr steht. Er erinnerte an die lange Vorgeschichte der neuen Erschliessung (siehe obere Box) und erwähnte einige Eckpunkte dazu.

Vereinbarung mit Heimberg

Im Mai 2013 wurde ein Beitrag aus dem Agglomerationsprogramm des Bundes an die Erschliessung abgelehnt und diese als «Eigenleistung deklariert», sagte Marcel Schenk. Der Steffisburger Gemeinderat hob weiter hervor, dass 2014 in gut nachbarschaftlicher Zusammenarbeit vereinbart wurde, dass Heimberg 1,85 Millionen zahle und Steffisburg die restlichen nicht ganz vier Millionen übernehme.

Beide Kredite wurden so bewilligt. Auch wenn die Bevölkerung von Heimberg im vergangenen September in einer «denkwürdigen Abstimmung» die Süderschliessung als Fortführung auf ihrem Gemeindegebiet abgelehnt habe, wird gemäss Schenk der Beitrag nun trotzdem einfliessen für die Bauarbeiten.

«Superanschluss» hilft allen

Der Steffisburger Tiefbauvorsteher wies noch darauf hin, dass neben den bestehenden Betrieben und solchen, die sich noch ansiedeln werden, im Gewerbegebiet Raum 5 auch die Anwohner im Aarefeld und Kaliforni sowie im unteren Bernstrassebereich profitieren würden vom «Superanschluss an die Autobahn», so Marcel Schenk zum Projekt, das während rund 35 Wochen nun im Entstehen ist bis Ende Jahr.

Berner Zeitung

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