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Stadt fällt bis Mitte März 35 Bäume

Im Rahmen der jährlichen Baumpflegearbeiten fällt Stadtgrün Thun 35 Bäume auf dem Stadtgebiet. Betroffen sind unter anderem fünf Bäume im Bälliz, aber auch zwei im Bereich der Seespieltribüne.

Auch an der Pestalozzistrasse müssen Bäume weichen: Betroffen sind der erste, zweite und vierte Baum links auf unserem Bild.
Auch an der Pestalozzistrasse müssen Bäume weichen: Betroffen sind der erste, zweite und vierte Baum links auf unserem Bild.
Marc Imboden

«Die Stämme dieser Bäume werden immer wieder verletzt. Sei es durch Autos, Marktstände oder Abfallcontainer, die verschoben werden», sagt Niklaus Götti über die Bäume im Thuner Bälliz. Solche Stammschäden hätten in der Vergangenheit zu einem Pilzbefall und zu einem eigentlichen Absterben von fünf Ahornbäumen und Linden auf der Höhe der Parkhausbrücke geführt, weshalb die betroffenen Bäume in den nächsten Wochen gefällt werden müssten.

Stadtgrün, dessen stellvertretender Leiter Götti ist, wird bis Mitte März auch eine stattliche Anzahl Bäume entlang der Waisenhaus-, der Aare- oder der Pestalozzistrasse fällen, wie dem Communiqué zu entnehmen ist, welches die Stadt am Dienstag versandte: «Diese Bäume leiden nicht nur unter den Abgasen, sondern im Winter auch unter dem Salz, das wir streuen, und im Sommer unter der Strahlungswärme des Asphalts», so Götti.

Seespiele setzen Bäumen zu

Besonders in Mitleidenschaft gezogen werden auch die Bäume im Bereich der Thuner Seespiele: «Die Belastung für den Baumbestand ist hier enorm», sagt dazu Niklaus Götti. «Gerade beim Auf- und Abbau der Bühne fahren viele Lastwagen über den Wurzelbereich der Bäume und schädigen diese unwiderruflich.» Aus diesem Grund muss Stadtgrün zwei Birken in Ufernähe entfernen.

Vom Pilz befallen sind schliesslich zwei Linden beim Spielplatz im Schadaupark. Auch sie werden gefällt.

Klima wie in der Toskana

Die 35 Bäume auf Stadtgebiet wird das Baumpflegeteam ab morgen Donnerstag fällen. Dabei sollen die Hochstammbäume spätestens bis zum Herbst durch «standortgerechte» Jungbäume ersetzt werden: «Wegen der Klimaerwärmung haben wir heute Temperaturen, wie sie eigentlich für die Toskana üblich wären», sagt Götti dazu. «Deshalb werden wir nicht mehr in erster Linie einheimische Bäume anpflanzen, sondern solche, die dem neuen Klima und der Belastung besser gewachsen sind». Im Bälliz würden deshalb sogenannte Amberbäume Einzug halten.

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