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Sand, Sambakick und Spiezer Schleckereien

Der achte Spiezer Beachsoccer-Anlass mit dem vierten Food-Festival war laut den Machern ein Erfolg. Die Schweizer Strandfussballnati fegte Vizeweltmeister Tahiti gleich mit einem «Stängeli» vom Feld.

Animierter Kick:? FC-Thun-Sportchef Andres Gerber (l.) bedrängt den Spiezer Fritz Lam, beobachtet von Thun- Legende Hansruedi Baumann und dem Spiezer Sascha Wittwer.
Animierter Kick:? FC-Thun-Sportchef Andres Gerber (l.) bedrängt den Spiezer Fritz Lam, beobachtet von Thun- Legende Hansruedi Baumann und dem Spiezer Sascha Wittwer.
Jürg Spielmann
Zufriedene Anbieter (v. l.): Davis, Lorena, Salvatore und Vito von Pizza Volante aus Steffisburg. «Wir sind zufrieden, es ist gut gelaufen», sagt Salvatore. Sie kämen 2019 wieder.
Zufriedene Anbieter (v. l.): Davis, Lorena, Salvatore und Vito von Pizza Volante aus Steffisburg. «Wir sind zufrieden, es ist gut gelaufen», sagt Salvatore. Sie kämen 2019 wieder.
Jürg Spielmann
Spass im Nass: Die Spiezer E-Junioren-Freunde Luk (links) und Lionel liessen sich am Samstag vom Regen die gute  ­Stimmung nicht vermiesen.
Spass im Nass: Die Spiezer E-Junioren-Freunde Luk (links) und Lionel liessen sich am Samstag vom Regen die gute ­Stimmung nicht vermiesen.
Jürg Spielmann
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über der Schweizer Fussballnati sind nach dem Aus im WM-Achtelfinal gegen Schweden dunkle Wolken aufgezogen: Krieger Behrami vergrub das Kriegsbeil, und Häuptling Petkovic weht eine immer steifer werdende Brise entgegen. Ganz anders präsentiert sich die Situation bei der SFV-Auswahl der Strandfussballer: Bei strahlendstem Sonnenschein tanzten die Sandgenossen gestern Nachmittag im Quarzsand den gekickten Samba.

Dabei wirbelte die Nummer 7 der Weltrangliste die Nummer 6, den amtierenden Vizeweltmeister Tahiti, gehörig durch die Spiezer Beach-Arena. Trotz eines frühen 2-Tore-Rückstandes liess sich das Team um Spielführer Dejan Stankovic nicht lumpen und schickte die Gäste gleich mit zehn Treffern, im Fachjargon «Stängeli» genannt, vom Feld. Einmal mehr die grosse Nummer war Noel Ott, «Messi des Beachsoccer», der dreimal einnetzte – zweimal per Fallrückzieher. Das so entzückte wie zahlreiche Publikum in der voll besetzten Arena dankte es mit frenetischem Applaus.

Wenn Altprofis auf Jungamateure treffen: Am frühen Freitagabend – bei Nieselregen und entsprechend nur spärlich besetzten Rängen – duellierten sich zum Auftakt der dreitägigen Strand­kicksause Legenden des FC Thun mit einer jüngeren Auswahl des FC Spiez. Die Spiezer, bei denen sich auch Präsident und «Senior 40+» Andreas Nussbaum unter den Skorern einreihte, setzten sich in der Plauschpartie mit 7:5 Toren gegen Lustrinelli, Gerber, Born, Plevka, Portmann oder Baumann durch.

Im Vorjahr war die Affiche beim Stand von 5:5 wegen eines Sturms abgebrochen worden. «Es war anstrengend, machte aber grossen Spass», bilanzierte der Alt-Internationale Mauro Lustrinelli nach dem Abpfiff. Die Spiezer Fritz Lam und Andreas Baumer attestierten Lustrigoal derweil, immer noch ein «Bissiger» zu sein.

Gar bissig zeigten sich am späten Freitag auch die Beachsoccer-Grössen im Cupfinal, wo reichlich lamentiert und zuweilen zu zünftig zur Sache gegangen wurde. GC Zürich setzte sich bei den Herren schliesslich durch, die Aargauer Havana Shots bei den Frauen. Am Samstag liess sich der BSC Chargers Baselland gleich als Schweizer Meister beider Klassen feiern.Gefeiert wurde in der Buch aber freilich nicht nur in den 700 Tonnen Quarzsand.

Im Tentakelzelt, das bereits fürs Seaside Festival vom nächsten Wochenende aufgestellt worden war, fanden die Besucher des Food-Festivals Sitzgelegenheiten und Unterschlupf, als der Himmel am Samstagabend seine Schleusen öffnete. Nichtsdestotrotz meldeten die 13 Food­anbieter «gute Geschäfte». Positiv fiel auch die Bilanz von Stefan Seger, Chef von Spiez Marketing, aus. «Es hatte für alle etwas, die Stimmung war toll, die Livemusik und das Angebot auch.» «Gegen 10 000 Besucher» erlebten einen Grossanlass ohne jeden Zwischen- oder Unfall.

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