Revidierte Ortsplanung ist genehmigt

Gsteigwiler

Die Gsteigwiler Rechnung 2018 schloss mit einem Ertragsüberschuss von 183'548 Franken und wurde von den 30 Stimmberechtigten vorbehaltlos genehmigt. Ebenfalls Zustimmung fand die revidierte Ortsplanung.

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Am vergangenen Freitag konnte Gemeindepräsident Urs Stucki 30 Stimmberechtigte im Schulhaus Gsteigwiler begrüssen. Keine Fragen gab es zur Rechnung 2018, die im Gesamthaushalt bei einem Ertrag von 2,05 Millionen und einem Aufwand von 1,87 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 183548 Franken abschloss. Budgetiert war ein Verlust von 132210 Franken. Das Eigenkapital bezifferte Stucki mit 518718 Franken per 31. Dezember 2018.

Strassenunterhalt kostete nichts

Die Besserstellung gegenüber dem Budget beruht auf folgenden Faktoren: Die allgemeine Verwaltung benötigte weniger Geld, bei der Bildung wurden weniger Mittel abgerufen, in der sozialen Sicherheit fiel eine Rückerstattung an, und der Strassenunterhalt verursachte keine Kosten. Massgebend für den guten Abschluss waren auch die positiven Abschlüsse bei den speziell geführten Rechnungen für Wasser, Abwasser, Abfall und Fernwärme.

Bei den Investitionen von 76600 Franken machte der Kauf der Strassenbeleuchtung in Gsteigwiler mit 54281 Franken den Löwenanteil aus. Die Nachkredite in der Höhe von rund 36000 Franken waren zur Hauptsache gebundene Ausgaben.

Ortsplanung dem Kanton fristgerecht vorlegen

Bereits im Jahr 2010 wurde die Nutzungsplanung revidiert und das Baureglement rudimentär angepasst. Mit Unterstützung durch die Planungsbüros Lohner + Partner, Thun, sowie Landplan AG, Wabern, wurden bis 2016 das Baureglement, der Bauzonenplan, die Landschaftsplanung neu erarbeitet und zur Mitwirkung aufgelegt. Die Gewässerräume sind neu definiert, die Gefahrenkarte integriert, das Reglement über die Mehrwertabgabe erstellt und eine Einsprache bereinigt.

«Mit der heutigen Genehmigung durch die Gemeindeversammlung können wir unsere Ortsplanung dem Kanton fristgerecht zur definitiven Genehmigung vorlegen», zeigte sich Gemeindepräsident Urs Stucki erfreut.

Als Gastreferentin präsentierte Susanne Huber, Geschäftsführerin «Volkswirtschaft Berner Oberland», die Dienstleistungsorganisation, die sich seit 100 Jahren für die Entwicklung der Region einsetzt.

Berner Oberländer

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