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Regen bescherte Feuerwehren viel Arbeit

Die starken Gewitter hielten die Feuerwehren in der Region Thun am Mittwochabend auf Trab. In Heimberg kam es zudem zu einem Glimmbrand in einer Verbrennungsanlage.

Auf der Karte gut zu sehen: Starkregen (rot) am Mittwochabend über der Region Thun.
Auf der Karte gut zu sehen: Starkregen (rot) am Mittwochabend über der Region Thun.
Screenshot/Meteoschweiz

In Thun, den umliegenden Gemeinden wie auch im Zulgtal entluden sich am Mittwoch teils heftige Gewitter. Während die Niederschläge im Zulgtal im Laufe des späteren Nachmittags einsetzten, erreichte der Starkregen im Raum Thun, Steffisburg und Heimberg seinen Höhepunkt zwischen 18 und 19 Uhr.

Gemäss dem privaten Wetterdienst thunerwetter.ch fielen während dieser Zeit rund 32 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Zum Vergleich: Im ganzen Monat Mai waren es im vergangenen Jahr in Thun 82 Liter pro Quadratmeter.

Die Feuerwehr Thun musste wegen «zwei kleineren Fällen» von eingedrungenem Wasser ausrücken, wie ein Sprecher am Abend sagte. Die Einsätze seien nach kurzer Zeit beendet gewesen. Etwas mehr zu tun hatte die Feuerwehr Steffisburg regio: «Bei uns sind zehn Meldungen, verteilt über das ganze Gemeindegebiet von Steffisburg, eingegangen», sagte Kommandant Guido Sohm.

Bei allen Einsätzen habe sich die Feuerwehr um eingedrungenes Wasser in Kellern kümmern müssen. Die Lage an der Zulg präsentierte sich laut Sohm am Mittwochabend «stabil».

Glimmbrand in Heimberg

Die Feuerwehr Heimberg wiederum hatte laut Kommandant Patrick Schneider einen Einsatz in Brenzikofen wegen Wasser in einem Keller. Zudem rückten Einsatzkräfte zu einem Glimmbrand im Hydraulikraum einer Verbrennungsanlage am Töpferweg aus. Laut Jolanda Egger von der Kantonspolizei Bern ging die Meldung kurz nach 19.10 Uhr ein.

«Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt die Ursache gewesen sein», sagte Egger. Die Löscharbeiten am Feuer, das von aussen her nicht sichtbar war, zogen sich bis in den späteren Abend hinein. «Es wurde niemand verletzt und es musste auch niemand evakuiert werden», führte Egger weiter aus. Sachschaden sei kaum entstanden.

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