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Panathlon ehrt Fabienne Studer

Der Panathlon-Club Berner Oberland übergab im Rathaus seinen Förderpreis an die 16-jährige Thuner Kunstturnerin Fabienne Studer.

Laudator Karl Teuscher (l.), Fabienne Studer und Panathlon-Präsident Markus Stähli.
Laudator Karl Teuscher (l.), Fabienne Studer und Panathlon-Präsident Markus Stähli.
hko

«Ohne Unterstützung ist es nicht möglich, Spitzensport zu betreiben», sagte Markus Stähli, Präsident des Panathlon-Clubs Berner Oberland, am Montagabend im Thuner Rathaus.

Der rund sechzig Mitglieder zählende Klub ehrt alle zwei Jahre Nachwuchstalente oder verdiente Sportler. Dieses Jahr erhielt die 16-jährige Thunerin Fabienne Studer den mit 5000 Franken dotierten Panathlon-Preis für ihre hervorragenden Leistungen im Kunstturnen.

25 Stunden Training in der Woche

«Im Alter zwischen acht und neun Jahren beeindruckte mich Fabienne mit einem Sprungfurioso. Für mich war sofort klar, dass da ein ganz grosses Talent im Begriffe war, sich zu entwickeln», erinnerte sich Klubmitglied und ehemaliger Lehrer an der Progymatte Karl Teuscher in seiner Laudatio.

Heute gehört Studer zu den grossen Schweizer Nachwuchshoffnungen. In einem durch ihren Vater gedrehten Kurzfilm erhielt das Publikum eine Kostprobe vom Können des Nachwuchstalents. Die in diesem Jahr erzielten ­Resultate in der Eliteklasse dürfen sich denn auch sehen lassen: An den Schweizermeisterschaften in Morges belegte Studer den 1. Rang am Stufenbarren, wurde Zweite im Mehrkampf und am Balken.

An der Team Challenge in Stuttgart belegte sie in vier Disziplinen ebenfalls gute Ränge. Das Schweizer Frauenteam mit Ilaria Käslin, Fabienne Studer, Stefanie Siegenthaler und Caterina Barloggio hatte sich in der Qualifikation auf den fünften Rang geturnt.

An den Europameisterschaften in Cluj-Napoca (Rumänien) landete Studer in den Disziplinen Mehrkampf, Balken und Stufenbarren jeweils unter den ersten dreissig. Diese Leistungen sind der Lohn von rund 25 Stunden Training pro Woche.

Olympische Spiele 2020 im Visier

Teuscher kam jedoch auch auf die mit einer Enttäuschung verbundene Teilnahme vor kurzem an den Turn-Weltmeisterschaften in Montreal zu sprechen. «Lass dich deswegen nicht be­irren, Höhen und Tiefen gehören, genauso wie im Leben, zum Spitzen-, Leistungs- und Breitensport», gab er der jungen Athletin mit auf den Weg.

Dass dem so ist, bewies sie gegenüber dieser Zeitung mit der Aussage, dass ihr höchstes Ziel die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio sei. Mitgestaltet wurde die Preisübergabe durch die Thuner Musikerinnen Eve­lyne und Christina Brunner.

hko

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