Pässe haben Wintersperre

Innertkirchen

Die Wintersperre für die beiden Alpenübergänge Susten und Grimsel war eine Frage der Zeit. Seit Montag sind die beiden Pässe geschlossen.

Bis zum Grimselhospiz verkehrt weiterhin der Werksverkehr der KWO.

Bis zum Grimselhospiz verkehrt weiterhin der Werksverkehr der KWO.

(Bild: Bruno Petroni)

Bruno Petroni

Seit Montagmittag sind der Susten- und der Grimselpass mit einer Wintersperre belegt. Der Susten ist für den öffentlichen Verkehr bis auf weiteres offen bis Obermaad, die Grimsel bis zum Kraftwerk Handegg. Bis zum Hospiz verkehrt weiterhin der Werksverkehr der KWO und der Baustellenverkehr für die im Bau befindliche neue Spitallamm-Staumauer – jedenfalls so lange, bis der Winter dort oben definitiv Einzug halten wird.

Die Wintersperre für die beiden Alpenübergänge war eine Frage der Zeit, mussten sie doch bereits während des ganzen Oktobers immer wieder wegen Schneefällen vorübergehend geschlossen und mit einer Nachtsperre belegt werden. «Wir hatten noch Föhn und wollten deshalb erst mal abwarten, wie sich das Wetter der nächsten Tage entwickelt», sagt der für die Pässe zuständige stellvertretende Strasseninspektor Christof Ott. Doch die Prognosen kündigen eher nasse und kalte Tage an. «So macht es keinen Sinn mehr, an der Öffnung der Pässe festzuhalten. Es wäre zu gefährlich. Kommt dazu, dass wir die letzten Nächte auf den Passhöhen Temperaturen weit unter null Grad messen konnten.»

Immerhin konnten die Pässe diesen Herbst so lange offen gehalten werden wie seit vier Jahren nicht mehr: 2015 war der Sustenpass bis zum 17. November offen und die Grimsel gar noch zwei Tage länger. Die späteste Wintersperre aller Zeiten war am 2. Dezember 2011.

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