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Oberhofen wehrt sich gegen Asyl-Zentrum

Oberhofen wehrt sich mit vier weiteren Gemeinden gegen die kantonale Verfügung, ihre Zivilschutzanlagen für Asylsuchende bereitzustellen. Erwägt wird der Gang ans Verwaltungsgericht.

HeinerikaEggermann Dummermuth/skk
Die Zivilschutzanlage in Oberhofen: Hier möchte der Kanton dereinst 100 Flüchtlinge unterbringen. Dagegen will sich die Gemeinde nun wehren.
Die Zivilschutzanlage in Oberhofen: Hier möchte der Kanton dereinst 100 Flüchtlinge unterbringen. Dagegen will sich die Gemeinde nun wehren.
Manuel Lopez
Wohnheim Säget in Belp: Hier ziehen 40  jugendliche Asylsuchende ein (23. Oktober).
Wohnheim Säget in Belp: Hier ziehen 40 jugendliche Asylsuchende ein (23. Oktober).
Urs Baumann
Im Ferienzentrum in Aeschi soll eine oberirdische Asylunterkunft für rund 100 Personen eröffnet werden. Das teilte der Kanton am Freitag mit (Archivbild).
Im Ferienzentrum in Aeschi soll eine oberirdische Asylunterkunft für rund 100 Personen eröffnet werden. Das teilte der Kanton am Freitag mit (Archivbild).
Hans Rudolf Schneider
Auch im Schulhaus in Schafhausen im Emmental sollen 150 Asylsuchende einquartiert werden, wie am Donnerstag bekannt wurde.
Auch im Schulhaus in Schafhausen im Emmental sollen 150 Asylsuchende einquartiert werden, wie am Donnerstag bekannt wurde.
Thomas Peter
Seit dem 29. September ist die Zivilschutzanlage in Moosseedorf in Betrieb. Hier gibt es 50 Plätze.
Seit dem 29. September ist die Zivilschutzanlage in Moosseedorf in Betrieb. Hier gibt es 50 Plätze.
Lukas Blatter
Die Zivilschutzanlage beim Primarschulhaus in Hindelbank wurde am 22. September in Betrieb genommen und hat Platz für 100 Personen.
Die Zivilschutzanlage beim Primarschulhaus in Hindelbank wurde am 22. September in Betrieb genommen und hat Platz für 100 Personen.
Marcel Bieri
Im Asylzentrum in Zivilschutzanlage Riggisberg finden 150 Personen Platz. Dieses ist bereits in Betrieb genommen worden und sorge wegen einer Schlägerei für Schlagzeilen.
Im Asylzentrum in Zivilschutzanlage Riggisberg finden 150 Personen Platz. Dieses ist bereits in Betrieb genommen worden und sorge wegen einer Schlägerei für Schlagzeilen.
Urs Baumann
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«Der Gemeinderat prüft, ob beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern eine Beschwerde einzureichen ist»: In ihrer Mitteilung, die sie am Donnerstag verschickt hat, brauchen die Behörden von Oberhofen klare Worte. In aller Deutlichkeit stellt sich die Gemeinde am Thunersee gegen Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP), der sie zur Aufnahme von 100 Asylsuchenden verpflichten will. Die entsprechende Verfügung hatte der Regierungsrat dem Dorf bereits Ende Juni angedroht.

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