Besucherrekord für Blümlisalphütte

5463 Leute übernachteten in der Blümlisalphütte auf 2840 Metern über Meer. Das ist ein Rekord. Dagegen sorgt sich die Sektion Blümlisalp des Schweizer Alpen-Clubs über die Hüttenwegbrücken zur Baltschiederklause im Wallis.

Rekord ausgewiesen: Die Blümlisalphütte mit dem herrlichen Blick auf den Thunersee wies 2016 einen Übernachtungsrekord aus.

Rekord ausgewiesen: Die Blümlisalphütte mit dem herrlichen Blick auf den Thunersee wies 2016 einen Übernachtungsrekord aus.

(Bild: Samuel Ryter)

An der 143. Hauptversammlung im Hotel Freienhof in Thun zog Peter Mani, Präsident der Sektion Blümlisalp des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), eine positive Bilanz über das Vereinsjahr 2016: «Neben den erfreulichen Frequenzen auf unseren Hütten und den vielen erfolgreich durchgeführten Touren sind es die gute Beteiligung bei der Jugend, insbesondere beim Kinderbergsteigen, und das positive Echo auf das Seniorenklettern», sagte er. Die Blümlisalphütte mit 5463, die Baltschiederklause mit 1318 und das Stockhornbiwak im Wallis mit 159 Übernachtungen wiesen Höchstwerte aus.

Der SAC, nur ein gewinnorientiertes Unternehmen? Die Jahresrechnung von Kassier Peter Feuz zeigt ein anderes Bild: 2016 Defizit, 2017 Budget knapp ausgeglichen. Warum? Die Infrastruktur im Gebirge, wie Energieversorgung, Wasserzufuhr, Hüttenwege, geht ins Geld. So wurde an der Versammlung für den Neubau der zwei Brücken im Baltschiedertal ein Kredit von 40 000 Franken gesprochen. Dieser werde durch den klimatisch bedingten Gletscherschwund nötig. Ohne diese Brücken ist der Zugang zur clubeigenen Baltschiederklause (2783 Höhen­meter) nicht möglich.

Zur Bestreitung des Sektionshaushaltes tragen zudem die 2244 Thuner SAC-Mitglieder mit 114 000 Franken bei. Weiter wird viel unbezahlte Freiwilligenarbeit von den idealistisch eingestellten Alpen-Clubmitgliedern geleistet.

Neuentwicklung Website

Für die Verbesserung der Website rund um den SAC Blümlisalp bewilligte die samstägliche Versammlung einen Kredit von 15 000 Franken mit jährlichen Folgekosten von 1000 Franken. Neu zieht die Steffisburgerin Christina Lodderstaedt als Chefin Familienbergsteigen in den Vorstand ein.

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