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Ein Zufluchtsort für Matterhorn-Bergsteiger

Es steht in 4003 ­Metern Höhe und ist das höchstgelegene Gebäude der Schweiz. Es hat Hunderten von Bergsteigern das Leben gerettet: Das Solvay-Biwak auf halbem Weg zum Matterhorngipfel. Vor hundert Jahren wurde es eröffnet.

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«Das Solvay-Biwak hat alles, was es für ein Biwak braucht, aber nichts, was an eine richtige SAC-Hütte erinnert», sagt der Bereichsleiter Hüttenbetrieb beim Schweizer Alpen-Club SAC, Bruno Lüthi.

Nichts zu trinken, nichts zu essen, keinen Tisch und keine Stühle – ausser vier Liegeplätzen sei im Solvay-Biwak rein gar nichts eingerichtet, daran habe sich in den letzten hundert Jahren nichts geändert.

«Nicht nötig», sagt Lüthi, die spartanische Unterkunft sei auch nicht für gemütliche Stunden am Berg, sondern einzig und allein für den absoluten Notfall gebaut worden. Einen besonderen Stellenwert habe die kleine Holzhütte auf dem ausgesetzten Grat aber auch noch aus einem anderen Grund: «Es weiss kaum jemand, dass das Solvay-Biwak die einzige SAC-Unterkunft ist, die dem nationalen Zentralverband gehört», lüftet Bruno Lüthi das Geheimnis.

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