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Naturschützer bringen sich gegenseitig auf die Palme

Der Kanton Bern sorgt sich um das Naturschutzgebiet Wachseldornmoos im Osten von Thun. Er will es mit baulichen Massnahmen aufwerten. Das passt nicht allen. Naturschützer und Naturförderer sind sich ganz und gar nicht einig.

Was ist das Beste für das Naturschutzgebiet Wachseldornmoos? Die Meinungen gehen auseinander.
Was ist das Beste für das Naturschutzgebiet Wachseldornmoos? Die Meinungen gehen auseinander.
Stefan Kammermann
Das Wachseldornmoos mit dem kleinen See liegt idyllisch zwischen den markanten Wäldern.
Das Wachseldornmoos mit dem kleinen See liegt idyllisch zwischen den markanten Wäldern.
Stefan Kammermann
Diesen Weg durch das Wachseldornmoos  will die kantonale Naturförderung verlegen.
Diesen Weg durch das Wachseldornmoos will die kantonale Naturförderung verlegen.
Stefan Kammermann
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«Wir wünschen eine öffentliche Diskussion», sagt Peter Singeisen. Der Rechtsanwalt aus Heimenschwand sitzt im Vorstand von Pro Natura Region Thun und ärgert sich masslos über die kantonalen Pläne, im Naturschutzgebiet Wachseldornmoos im Zulgtal die Baumaschinen auffahren zu lassen.

Gemeinsam mit Ruedi Schmid, dem ehemaligen Obmann der freiwilligen, regionalen Naturschutzaufseher und Mitbegründer der Pro Natura-Sektion Thun, hat er beim Regierungsstatthalter eine 22 Seiten umfassende Einsprache gegen das kantonale Vorhaben deponiert. «Als Privatperson», hält der Rechtsanwalt fest. Nebst den beiden Naturfreunden gehört auch die Gemeinde Wachseldorn zu den Einsprechern.

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