Mit 250 PS in der Region unterwegs

Yanick Oesch führte eine Gruppe Kinder vom Ferienpass durch die STI-Betriebswerke.

Im Betriebswerk der STI konnten die Ferienpässler auch einen Bus von unten bestaunen.

Im Betriebswerk der STI konnten die Ferienpässler auch einen Bus von unten bestaunen.

(Bild: Jugendreporter)

«Schon seit ich ein kleiner Junge war, bin ich fasziniert von Bussen», antwortet Yanick Oesch auf die Frage, wieso er Mechaniker bei der STI geworden ist. Er war es, der die Gruppe von Kindern des Thuner Ferienpasses im STI-Betriebswerk herumführte.

Das Betriebswerk befindet sich im Schwäbis und dient zur Reparatur und Lagerung der Busse. Jeden Abend werden dort fast achtzig Busse gewaschen und getankt. Im hauseigenen Reifenkeller werden Hunderte verschiedene Reifen gelagert. In der grossen Reparaturhalle sind viele Arbeiter mit Reparaturen und Spritzarbeiten an den Bussen beschäftigt.

500 Kilometer pro Tag

Manch einer weiss, dass «STI» Steffisburg–Thun–Interlaken heisst, aber fast niemand weiss, dass es ursprünglich eine Tramlinie war. «Am meisten Spass macht mir, wenn ich ein Problem ganz allein lösen kann», sagt Mechaniker Yanick Oesch. Auch wenn viele denken, dass so ein Bus eine enorme Kraft hat, weisen manche nur rund 250 PS auf. Ein durchschnittlicher Bus bei der STI fährt am Tag rund 500 Kilometer und verbraucht dabei ungefähr 150 Liter Benzin.

Weil schon ein einziger Reifen fast 450 Franken kostet, wählt die STI häufig eine günstigere Variante: das Aufgummieren. Beim Aufgummieren wird das Profil vom eigentlichen Reifen abgeschnitten, und ein neuer Belag wird aufgetragen. Auch wenn es zuerst lästig scheint, sind die vielen Baustellen in Thun für die Busse kein Problem, weil sie dort ohne Probleme durchfahren können.

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