Zum Hauptinhalt springen

Migros verzichtet auf Provisorium bei der Eisbahn

Die Migros baut die Filiale im Bälliz um. Ab Juni bleibt der Laden gut einen Monat geschlossen. Auf das geplante Provisorium im Grabengut verzichtet die Migros.

Die Migros-Filiale Bälliz in Thun: Sie wird derzeit umgebaut.
Die Migros-Filiale Bälliz in Thun: Sie wird derzeit umgebaut.
Michael Gurtner

9 Millionen Franken: So hoch sind die Kosten für den Umbau der Migros-Filiale im Bälliz, Thun. Das erklärt Andrea Bauer, Mediensprecherin der Migros Aare, gegenüber dieser Zeitung. Weil der Supermarkt nicht mehr dem heutigen Ladenbaustandard entspricht, wird er komplett erneuert (wir berichteten).

Als im Januar das Baugesuch im «Thuner Amtsanzeiger» publiziert wurde, war indes noch einiges unklar: So liess sich die Migros die Variante offen, während der Umbauzeit die Ausseneisfläche der Kunsteisbahn Grabengut für ein Containerprovisorium zu nutzen. Zur Sicherheit reichte der Grossverteiler dafür ebenfalls ein Baugesuch ein.

«Es werden gleich viele Personen in der Filiale arbeiten wie heute.»

Andrea Bauer, Mediensprecherin Migros Aare

Jetzt ist klar: Das Provisorium ist nicht notwendig. Laut Andrea Bauer konnte die eigentliche Umbauzeit «durch geschickte Planung» auf fünf Wochen reduziert werden – somit muss die Bälliz-Filiale nur von Anfang Juni bis Anfang Juli komplett geschlossen werden.

Bauer sagt, ein Provisorium sei immer auch ein grosser Kostenfaktor. Thun sei gut erschlossen, und es gebe viele Migros-Läden rund um die Innenstadt – «deshalb haben wir uns für die Variante ohne Provisorium entschieden».

Arbeiten haben begonnen

«Wir versuchen immer, so rasch wie möglich umzubauen», führt Mediensprecherin Bauer aus. Je schneller es gehe, desto besser sei dies sowohl für die Kunden wie für den Umsatz. Die Frage sei auch stets, ob in Etappen umgebaut oder der Laden ganz geschlossen werde. «Bei der Filiale im Bälliz ist es eine Kombination von beidem.»

Mitte März begannen nämlich bereits die Vorbereitungsarbeiten im Untergeschoss. Im ersten Obergeschoss und im Erdgeschoss werden ab Anfang Mai Teilbereiche und der Migros-Take-away geschlossen. «Dennoch wird es weiterhin Sitzplätze geben», heisst es in einer Medienmitteilung der Migros Aare.

Die Grundfläche des Ladens bleibt praktisch gleich – einzig durch die Anpassung der Glasfront beim Eingang ergibt sich eine kleine Zusatzfläche. In der umgebauten Filiale sollen die Sortimentsbereiche besser erkennbar sein. Dies will die Migros mit einer neuen Anordnung der Regale und Trennwände sowie mit aussagekräftigen Themenbildern erreichen.

«Eine Schlüsselrolle» spielen zudem Licht, Farben für die jeweiligen Bereiche und Subito-Selbstkassen, die neben den bedienten Kassen installiert werden. Haben die Subito-Kassen auch einen Einfluss auf die Anzahl Mitarbeitende in der Migros-Filiale – sprich: Werden Stellen abgebaut? Andrea Bauer verneint dies. «Es werden gleich viele Personen in der Filiale arbeiten wie heute.»

Gutscheine für Kundschaft

Für die rund fünf Wochen, in denen der Laden ab Anfang Juni komplett geschlossen ist, erhalten Kundinnen gemäss Medienmitteilung einen Gutschein für STI-Fahrkarten auf dem Stadtnetz, sodass sie umliegende Migros-Filialen mit dem Bus erreichen können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch