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«Menschenrechte sind nicht verhandelbar»

Im November erhielten der Kiesener Michael Räber und seine Organisation «Schwizerchrüz» den Prix Courage für ihren Einsatz für flüchtende Menschen in Griechenland.

«Ich kann meinen Kindern mal sagen, dass ich am richtigen Ort war»: Der Kiesener Michael Räber bei seinem Auftritt im Hotel Beatus in Merligen.
«Ich kann meinen Kindern mal sagen, dass ich am richtigen Ort war»: Der Kiesener Michael Räber bei seinem Auftritt im Hotel Beatus in Merligen.
Christina Burghagen

«Wenn ich Ungerechtigkeit sehe, muss ich handeln», betonte Michael Räber bei der Preisverleihung der Zeitschrift «Beobachter». In der Laudatio würdigte Ständerätin Pascale Bruderer, Räbers Leistungen seien eine Heldentat, wobei sie die Betonung auf Tat legte. In der Veranstaltungsreihe des Hotels Beatus stand vom 5. bis 8. Dezember das Thema «Griechenland zwischen Krise, Flüchtlingen, Tourismus und Lebensfreude» auf dem Programm. Das Thema, das Kultur-Managerin Annemarie Mühlemann ins Leben gerufen hatte, erntete sparsames Interesse von Hotelgästen und Anwohnern. Zum Vortrag, musikalisch brillant umrahmt vom Duo Orpheas mit griechischen Liedern, erschienen lediglich sechs Gäste. Dies tat der Brisanz der Ausführungen von Michael Räber aber keinen Abbruch.

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