Mehr Kapital mit 160 neuen Namenaktien

Oberwil

Die Skilift Rossberg AG in Oberwil im Simmental erhöht ihr Aktienkapital um 80'000 Franken auf 340'000 Franken. Investitionen stehen an.

Hans Ast (links) scheidet aus dem VR aus, Markus Jutzeler ist für die Liftanlagen zuständig.

Hans Ast (links) scheidet aus dem VR aus, Markus Jutzeler ist für die Liftanlagen zuständig.

(Bild: Fritz Leuzinger)

Schwerpunkt der 48. Generalversammlung der Skilift Rossberg AG im Niderhornblick war die Aktienkapitalerhöhung um 80'000 Franken auf 340'000 Franken. Die 38 Aktionärinnen und Aktionäre ermächtigten den Verwaltungsrat einstimmig und ohne Diskussion zur Aufstockung des Kapitals mit 160 Namenaktien zu 500 Franken bis 2021.

Zur Kapitalerhöhung war die Anpassung von Artikel 3a in den Statuten notwendig. Skiliftpräsident Ueli Mani bemerkte: «Es gibt zahlreiche Aktien aus den Anfängen vor bald 50 Jahren, deren Besitzer unbekannt ist oder die unauffindbar sind.» Dem Emissionsprospekt ist zu entnehmen, dass durch die Erhöhung der nachhaltige Betrieb des familienfreundlichen Gebietes auch für künftige Generationen sichergestellt werden kann.

Verwaltungsrat Robert Schärz verstand es als Werbemanager, zum Geschäftsbericht bildlich an den Winter 2018/2019 zu erinnern. Präsident Mani ergänzte: «Trotz problematischem Winterbeginn war der Lift während 77 Tagen geöffnet, und es wurden 123'000 Fahrten registriert.

Finanziell sieht es für die Rossberg AG im Vergleich zu anderen Kleinskigebieten gut aus.» Als Gemeindevertreter scheidet Hans Ast wegen Amtszeitbeschränkung als Gemeinderat aus dem siebenköpfigen Verwaltungsrat aus. Seine Nachfolge bestimmt die Gemeinde.

Für die kommende Saison steht der Kauf einer neuen Pistenmaschine an. Verwaltungsrat Markus Jutzeler ist zuständig für die technischen Anlagen. Der Oberwiler Landmaschinenmechaniker stellte die evaluierte, sechsjährige Occasionsmaschine der Marke Prinoth Everest vor.

Er meinte: «Die Maschine ist auf dem neuesten Stand, aber nicht Computerhightech, sie ist mit einer Seilwinde ausgerüstet und im Unterhalt günstiger – Kostenpunkt 117000 Franken. Die alte, 25-jährige Maschine haben wir mit allen Mitteln durch den letzten Winter gebracht.»

Die im Vergleich zum Vorjahr rund 20'000 Fahrten mehr wirkten sich finanziell positiv aus. Vom Betriebsertrag von 181'325 Franken konnte nach allen Verpflichtungen und 120'00 Franken ordentlichen Abschreibungen ein Reingewinn von 863 Franken ausgewiesen werden. Um diesen Betrag verringert sich der Verlustvortrag auf 16'107 Franken.

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