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Kirche wird auf Vordermann gebracht

Für die Sanierung des Vorplatzes, des Glockenturms sowie des Untergeschosses bewilligte die Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirche Steffisburg einen Verpflichtungskredit von 1,25 Millionen Franken.

Modellbild des neuen Vorplatzes der Reformierten Kirche Sonnenfeld in Steffisburg.
Modellbild des neuen Vorplatzes der Reformierten Kirche Sonnenfeld in Steffisburg.
zvg

«Die letzte Sanierungsetappe der Kirche Sonnenfeld liegt zehn Jahre zurück», sagte Christine Boss, Baubeauftragte der Reformierten Kirchgemeinde Steffisburg, zum beantragten Verpflichtungskredit von 1,25 Millionen Franken. Nun stünde die Sanierung von Vorplatz und Umgebung, des Glockenturms und des Untergeschosses an. Im Weiteren sollen Veloabstellplätze erstellt werden.

Bäume müssen weg

Urs Ewald vom Architekturbüro Dällenbach Ewald AG in Steffisburg erläuterte das Projekt im Detail. «In den bald 60-jährigen Bauten sind einige Teile sanierungsbedürftig geworden», erklärte er. So sei es nötig, den Vorplatz zu sanieren. Die an die Kirchfeldstrasse angrenzenden Bäume und Sträucher müssen entfernt werden, weil sie Trottoir und Strassenbelag beschädigen. Im Zuge der Platzsanierung werden neue Bäume gepflanzt. Die bestehende Abgrenzungsmauer wird durch Stelen ersetzt. Die Kosten sind auf 665 000 Franken veranschlagt.

«Auch der Gemeindesaal im Untergeschoss ist in die Jahre gekommen», erläuterte Ewald. So entspreche die Beleuchtung nicht mehr dem heutigen Standard und die Fenster hätten die maximale Lebensdauer erreicht. Die Küche würde man gerne wesentlich grösser machen, was aus bautechnischen Gründen nicht möglich sei. Sie werde jedoch mit modernsten Geräten ausgerüstet.

Nach einigen Fragen aus der Mitte der Versammlung bewilligten die 32 anwesenden Stimmberechtigten (von 8410) den Verpflichtungskredit in Höhe von 1,25 Millionen Franken bei einer Enthaltung. Die Finanzierung könne aus Eigenmitteln erfolgen, wie Verwalter Jürg Mollet erklärte. Noch in diesem Monat wird die Baueingabe erfolgen. Wenn alles rund läuft, sollten die Arbeiten bis Ende November beendet sein. Der Kirchenraum im Erdgeschoss bleibt während der ganzen Bauzeit zugänglich.

Langjährige Erfahrung

Ein weiteres wichtiges Traktandum bildeten die Wahlen. Marco Palazzi wurde als neuer Kirchgemeindepräsident und Edgar Strahm als dessen Vizepräsident gewählt. Beide sind seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen für die Kirche tätig. Die Wahl eines Ratsmitgliedes als Ersatz für eine in Aussicht gestellte Demission konnte mangels Kandidatur nicht vorgenommen ­werden.

Bild: Hans Kopp
Bild: Hans Kopp

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