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Jugend reicht erstmals eine Motion ein

Vertreter der Klimabewegung wollen bei der Stadt Thun die erste Jugendmotion einreichen.

«Es wäre die erste Jugendmotion, die bei der Stadt Thun eingereicht wird», sagt der Thuner Stadtschreiber Bruno Huwyler auf Anfrage.
«Es wäre die erste Jugendmotion, die bei der Stadt Thun eingereicht wird», sagt der Thuner Stadtschreiber Bruno Huwyler auf Anfrage.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Thuner Klimabewegung wollen bei der Stadt Thun am kommenden Donnerstag eine Jugendmotion einreichen. «Wir fordern, dass die Stadt Thun den Klimanotstand ausruft», heisst es in der entsprechenden Nachricht. Zudem solle die Stadt bis 2030 auf ihrem Gebiet klimaneutral werden.

Der Motionstext, der der Redaktion vorliegt, fordert «auch auf lokaler Ebene griffige Massnahmen, um dieser drohenden Katastrophe entgegenzuwirken.» Wie es weiter heisst, haben die Städte Basel und Olten und die Gemeinde Liestal sowie der Kanton Waadt den Klimanotstand bereits ausgerufen. «Die Stadt Thun sollte als elftgrösste Stadt der Schweiz ihren Beitrag zu einer besseren Klimapolitik leisten», sind sich die Thuner Motionäre einig.

Dringlichkeit beantragt

«Es wäre die erste Jugendmotion, die bei der Stadt Thun eingereicht wird», sagt der Thuner Stadtschreiber Bruno Huwyler auf Anfrage. Seit 2013 besteht die Möglichkeit für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, eine Motion einzureichen. Benötigt werden 40 Unterschriften, unterzeichnen dürfen auch Personen ohne Stimmrecht.

«Die Jugendmotion wird gleich behandelt wie andere parlamentarische Vorstösse», sagt Huwyler weiter. Der oder die Erst- oder Zweitunterzeichnende kann das Anliegen im Thuner Stadtrat vorbringen. Da im Motionstext Dringlichkeit beantragt wird, muss das Geschäft in der nächsten oder übernächsten Stadtratssitzung diskutiert werden, wie Huwyler sagt. «Der einzige Unterschied gegenüber anderen Motionen ist, dass diese von Personen eingereicht wird, die nicht im Parlament sitzen.» (jzh)

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