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Ironie und Tiefe als Schmiermittel

Es gab viel zu schmunzeln an der Eröffnung des Menuhin Festival – bei Rossini und Haydn jedenfalls. Schliesslich heisst das Motto «Ironie&Musique». Bei Ravel gesellte sich die klangliche Orgiastik hinzu. Mit Pianosolist Jean-Yves Thibaudet, der beseelt in die Tiefe tauchte.

Träumen in einer anderen Dimension. Der französische Pianist Jean-Yves Thibaudet zeigt mit seinem poetisch-beseelten Spiel  in der Kirche Saanen am Eröffnungsabend des Menuhin Festival Gstaad, warum er zu den Besten seines Fachs gehört.
Träumen in einer anderen Dimension. Der französische Pianist Jean-Yves Thibaudet zeigt mit seinem poetisch-beseelten Spiel in der Kirche Saanen am Eröffnungsabend des Menuhin Festival Gstaad, warum er zu den Besten seines Fachs gehört.
zvg/Raphael Faux
Ganz ohne roten Teppich: Bundesrat Johann Schneider- Ammann und seine Gattin Katharina auf dem Weg in die Kirche Saanen.
Ganz ohne roten Teppich: Bundesrat Johann Schneider- Ammann und seine Gattin Katharina auf dem Weg in die Kirche Saanen.
Anne-Marie Günter
Musik und Eishockey (v.l.):  Hans-Ueli und Marlène Tschanz (Sponsoring/Events) mit Geneviève und Marco Torriani, Alt-Präsident des HC Genf-Servette, erfolgreicher Hotelier.
Musik und Eishockey (v.l.): Hans-Ueli und Marlène Tschanz (Sponsoring/Events) mit Geneviève und Marco Torriani, Alt-Präsident des HC Genf-Servette, erfolgreicher Hotelier.
Anne-Marie Günter
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Humorlose Menschen seien zu meiden. Das meinte jüngst pointiert der grosse Pianist András Schiff in einem «Bund»-Interview. Er war auf das Motto des Menuhin Festival Gstaad angesprochen worden («Ironie&Musique») und plädierte dafür, doch auch gerne an den klassischen Konzerten zu lachen – zumindest dort, wo es angebracht ist.

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