In rund einem Jahr wird gebaut

Steffisburg

Lange wars ruhig um das Projekt für ein Containerlager der Armee. Jetzt gehts zügig voran; in einem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen.

<b>So soll das Containerlager</b> der Armee in Steffisburg aussehen.

So soll das Containerlager der Armee in Steffisburg aussehen.

Marco Zysset@zyssetli

Seit rund drei Jahren laufen die Planungsarbeiten, 2018 musste das Projekt nach Einsprachen redimensioniert werden – und jetzt gehts endlich vorwärts: Das Sprichwort «Gut Ding will Weile haben» trifft definitiv zu auf das geplante Containerlager der Armee auf dem Areal des Armeelogistikcenters in Steffisburg.

Wie VBS-Sprecher Kaj-Gunnar Sievert auf Anfrage sagt, nehmen die Verantwortlichen nächsten Monat die konkrete Bauplanung an die Hand. «Die ehemaligen Einsprecher sind während der Ausführungsplanung im Projektteam der Bauherrschaft mit zwei Personen vertreten und können direkt auf die den Anwohnern wichtigen Punkte Einfluss nehmen», ergänzt der Armeesprecher. Konkret ging es bei den Einsprachen primär um die Grösse und die Gestaltung des imposanten Gebäudes.

Baustart Anfang 2020

Im Herbst dieses Jahres, so Sievert, sollen dann die Bauarbeiten vorbereitet – sprich die bestehenden Parkplätze verschoben – werden, sodass Anfang nächsten Jahres die Baumaschinen auffahren können.

Im Rahmen des Immobilienprogramms «VBS 2016» hatten die eidgenössischen Räte einen Verpflichtungskredit von 21 Millionen für den Neubau in Steffisburg bewilligt. Nötig werde der Bau, weil mit der technologischen Weiterentwicklung der Armee Material immer flexibler zur Verfügung stehen müsse, heisst es in der Botschaft.

Die neue Containerhalle in Steffisburg ist für bis zu 200 Container ausgelegt, mit permanenten Arbeitsplätzen sowie Werkstätten für die Instandhaltung der Container, einer WC-Anlage und einem Sicherheitsraum.

Eigentlich hätte die Anlage nächstes Jahr schon in Betrieb gehen sollen. «Bis das Containerlager zur Verfügung steht, muss temporär mit mehreren dezentralen Lagerplätzen gearbeitet werden, was leider einen sehr grossen betrieblichen Aufwand zur Folge hat», sagt Sievert.

Thuner Tagblatt

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