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In die andere Richtung

In der heutigen Weltcüpli-Kolumne empfiehlt Reporter Bruno Petroni einen Berglauf.

Na ja, einen «Egge ab» muss man schon haben. Oder vielleicht gar eine ganze Wand draussen. Denn im Gegensatz zu den schnellsten Abfahrern der Welt die Lauberhornabfahrt in umgekehrter Richtung zu Fuss zu bewältigen, ist definitiv nur etwas für Endorphin-Junkies. Am 29.März wird die fünfte Auflage des Lauberhorn-Run stattfinden, an welchem jeweils über 300 dieser Junkies teilnehmen.

Der Adelbodner Berglauf-Schweizer-Meister Jonathan Schmid brauchte letztes Jahr für seinen Streckenrekord (38:54 Minuten) nur gerade 16-mal länger als der schnellste Abfahrer der Lauberhorngeschichte, Kristian Ghedina, vor 23 Jahren (2:24 Minuten). Da geht es der Schreibende, der seinen Leistungszenit bereits seit längerem hinter sich hat, etwas gemächlicher an – er benötigt dafür über eine Stunde. Dafür hat er auch andere bekannte Weltcupstrecken wie die Saslong in Val Gardena oder die Kitzbüheler Streif längst abgehakt und gönnt sich für die Rückkehr ins Tal jeweils einen Gleitschirmflug – Absenz des Guggiföhns vorausgesetzt.

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