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Im April wird abgestimmt

Jetzt ist klar, wann die Mitglieder der reformierten Thuner Kirche ihre Meinung zum Schicksal der Johanneskirche kundtun können: Die Urnenabstimmung findet am 29. April statt.

Die Zukunft der Johanneskirche liegt in den Händen der Mitglieder der reformierten Kirche Thun.
Die Zukunft der Johanneskirche liegt in den Händen der Mitglieder der reformierten Kirche Thun.
Patric Spahni

«Über die Initiative «Pro Joki» wird am 29. April abgestimmt», teilten gestern die Verantwortlichen der Gesamtkirchgemeinde per Mediencommuniqué mit.

Damit bringen sie die Vorlage, welche die Beschlüsse des Grossen Kirchenrats vom August 2016 rückgängig machen will, vor den Souverän, welcher in der verfahrenen Angelegenheit das letzte Wort haben soll. Damals wurde entschieden, dass die Kirche auf Anfang 2017 entwidmet und nur noch bis Ende 2018 genutzt werden kann.

Der Grosse Kirchenrat hat bereits am 27. November 2017 über die Initiative des Vereins «Pro Kirchen Strättligen» beraten und sie deutlich abgelehnt (wir berichteten). Er hat zudem am 29. Januar einer Urnenabstimmung gegenüber einer Gesamtkirchgemeindeversammlung den Vorzug gegeben.

«Die Mitglieder aller fünf Thuner Kirchgemeinden erhalten das Abstimmungsmaterial Ende März und können sowohl schriftlich wie auch am 29. April direkt in verschiedenen kirchlichen Gebäuden an der Urne abstimmen», steht in der Mitteilung weiter geschrieben.

Die genauen Abstimmungslokalitäten würden noch bekannt gegeben. Willy Bühler, Präsident des Kleinen Kirchenrats, rechnet mit Kosten von rund 30'000 Franken für die Abstimmung, wobei ein grosser Teil Portokosten seien. So müsse das Wahlmaterial an rund 25'000 Wahlberechtigte versandt werden.

don

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