Thun

Hitzewelle trieb die Leute in Scharen in die Freibäder

ThunDie Halbzeit der Freibadesaison ist längst überschritten. Zeit für eine Zwischenbilanz. Diese ist durchwegs positiv.

Reger Betrieb im Thuner «Strämu»: Die heissen Tage bescherten dem Bad Rekordfrequenzen. Allerdings wurden in diesem Jahr weniger Saisonabonnemente verkauft als sonst üblich.

Reger Betrieb im Thuner «Strämu»: Die heissen Tage bescherten dem Bad Rekordfrequenzen. Allerdings wurden in diesem Jahr weniger Saisonabonnemente verkauft als sonst üblich. Bild: Christoph Gerber

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Nach einem verhaltenen Juni habe man im Juli aufholen können, so klingt der Grundtenor der regionalen Freibäder. Richtig Gas gab der Sommer in den letzten vierzehn Tagen. Luft- und Wassertemperaturen in rekordverdächtiger Höhe liessen die Leute in Scharen in die Bäder strömen.Nach Auskünften der Betreiber ist es in keinem der angefragten Bäder zu nennenswerten Zwischenfällen oder Unfällen gekommen.

Thun: Früherer Schluss

«Es sind etwas weniger Saisonabonnemente als üblich verkauft worden», erklärt der sowohl für das Thuner Strandbad als auch für das Flussbad Schwäbis zuständige Chefbademeister Jean-Pierre von Gunten. Als Grund vermutet er den wegen der Weiterführung der Sanierungsarbeiten bereits auf den 2. September angesetzten frühen Saisonschluss im «Strämu».

Im Flussbad Schwäbis kann noch bis zum 16. September im kühlen Nass geschwommen werden. Als Folge der anhaltenden Schönwetterperiode seien gegenüber dem Vorjahr mehr Einzeleintritte zu verzeichnen gewesen, ergänzt Keshab Zwahlen, Leiter der Fachstelle Sport im Thuner Amt für Bildung und Sport.

Als eines der Highlights wird die High Diving Show im Juni bezeichnet, die ein grosses Publikum anzulocken vermochte.

Steffisburg: Wie im Vorjahr

«Bis heute entsprechen die Besucherzahlen etwa denjenigen des Vorjahres», sagt Bademeister Michael Lauber zum bisherigen Saisonverlauf in Steffisburg. Dies dürfte so bleiben, falls das schöne und heisse Wetter anhalten werde, nimmt er an. Die Badi Steffisburg kann laut Lauber auf viele treue Stammgäste zählen. Besonderen Anklang gefunden habe das Programm der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Okja) mit seinen vielseitigen Angeboten.

Markante Neuerungen habe es auf diese Badesaison hin keine gegeben. Ausgeführt worden ­seien Arbeiten zur Werterhaltung der Anlage wie etwa die ­Sanierung der Überlaufrinnen und Rücklaufleitungen vom Schwimmbecken, so Lauber. Saisonschluss ist am 8. September.

Uetendorf: Wie 2003?

«Wir steuern in Sachen Eintritte auf die Werte des Rekordjahres 2003 zu», kommentiert Chefbademeister Markus Brönnimann vom Uetendorfer Schwimmbad Riedern den bisherigen Saisonverlauf. Im in den Jahren 2011/2012 totalsanierten Bad habe es keine spektakulären Neuerungen gegeben, sondern nur punktuelle Verbesserungen, die eine Komforterhöhung für die Gäste brächten.

Grossen Anklang hätten die traditionellen Mondscheinschwimmen gefunden, besonders jenes vom 27. Juli mit dem Blutmond. Die Badi schliesst ihre Pforten am 8. September.

Hünegg: Neue Lounge

«Während der Sommerferien verzeichneten wir einen enormen Zustrom», sagt Pächterin Fabienne Bateza. Neu sei eine Lounge eingerichtet worden, die sich grosser Beliebtheit erfreue und auch gemietet werden könne. Sehr gefragt sind die Grill-&-Chill-Abende am Freitag. Die Saison dauert noch bis zum 23. September.

Oberhofen: Sehr beliebt

Die Hitzetage bescherten laut Betreiberin Anita Marmet auch dem Strandbad Oberhofen Rekordbesuch. Zahlen sind nicht bekannt, da auch hier wie in Hilterfingen und Gunten der Eintritt frei ist. Die Badi erfreue sich bei Kennern grosser Beliebtheit. Dies treffe auch auf Hochzeitsfeiern und Geburtstagspartys zu. Die Saison endet am 23. September.

Gunten: Guter Sommer

Von einem bisher guten Sommer berichtet Urs Leuenberger vom Strandbad Hirschen in Gunten. Ein Riesenerfolg sei das Lake Jump von Anfang Juli gewesen. Saisonschluss ist am 7. September.

Merligen: Mehr Gäste?

Pascal Breitenstein betreibt das Schwimm- und Seebad Merligen mit zwei Kollegen zum ersten Mal. Er kann deshalb noch nicht mit Vergleichszahlen aufwarten. «Aber Gäste sagen uns, dass es mehr als in anderen Jahren sind», sagt er. Wiederum beliebt seien die Folkloreabende, so Breitenstein. Die Saison dauert noch bis zum 14. September. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 11.08.2018, 07:05 Uhr

Gastrobetriebe: Zufrieden mit der bisherigen Saison

Nicht nur in den Bädern lief es sehr gut, sondern auch in den zugehörigen Restaurants und Beizli. «Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen von Gästen», freut sich Reto Kupferschmid vom Restaurant im Thuner Strandbad. Zusammen mit Nando Fend hat er heuer neu die Pacht übernommen.

Besonders Anklang gefunden hätten die längeren Abendöffnungszeiten auf der Terrasse. Ins gleiche Horn stösst auch Vittorio Maccarone, der ­zusammen mit David de Souza das Restaurant im Flussbad Schwäbis betreibt. «Wir sind nicht nur eine Badibeiz, sondern verfügen auch über eine treue Stammkundschaft», freut sich Maccarone. Dieser Feststellung schliesst sich auch Anita Marmet vom Restaurant im Strandbad Oberhofen an, das von vielen Gästen zum Speisen besucht werde.

Sehr zufrieden zeigt sich auch Urs Leuenberger, der für die Restaurants in den Badis von Gunten, Merligen und Uetendorf zuständig ist. Nur Positives ist auch von Hoang Long-le, dem Pächter des Restaurants im Schwimmbad Gumm in Steffisburg, zu erfahren.
hko

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