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Hautnahes Erlebnis dank Göttibatzen

70 Paten besuchten das 79. Jugendskilager (Juskila) an der Lenk. Für die 600 Jugendlichen heisst es am Mittwoch Abschied nehmen, wenn die Schneesportwoche zu Ende geht.

Zu Fuss erlebten sie ihren 15. Juskila-Göttitag (v.l.): Journalist Erwin Thommen aus Merligen, Geniesser Toni Zbinden aus Faulensee, Kritiker Beat Grimm aus Hinterkappelen und der Spiezer Kunstmaler Martin Güggi.
Zu Fuss erlebten sie ihren 15. Juskila-Göttitag (v.l.): Journalist Erwin Thommen aus Merligen, Geniesser Toni Zbinden aus Faulensee, Kritiker Beat Grimm aus Hinterkappelen und der Spiezer Kunstmaler Martin Güggi.
Fritz Leuzinger
Juskila-Lagerleiter Gary Furrer ist zufrieden. Für ihn gab es keine nennenswerten Probleme – auch dank dem Team der 150 Helfer und dem Wetter.
Juskila-Lagerleiter Gary Furrer ist zufrieden. Für ihn gab es keine nennenswerten Probleme – auch dank dem Team der 150 Helfer und dem Wetter.
Fritz Leuzinger
Wintersportler stehen bei einer Transportanlage an der Lenk an.
Wintersportler stehen bei einer Transportanlage an der Lenk an.
PD/Flurin Bergamin
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Als Dank für die grosszügige Unterstützung waren Gotten und Göttis aus allen Teilen der Schweiz an die Lenk zum Patentag des Juskila von Swiss-Ski eingeladen. Als Chef Breitensport bei Swiss-Ski durfte der Einsiedler Gary Furrer, erstmals Lagerleiter, am Montag 70 der 500 Patenschaften im Kuspo an der Lenk willkommen heissen. Mit ihrem Göttigeschenk von mindestens 50 Franken leisten sie doch einen nicht wegzudenkenden finanziellen Zustupf.

Lagerleiter Gary Furrer: «Zur Juskila-Patenschaft-Familie gehören ehemalige Lagerteilnehmer und Eltern, aber auch Freunde des grössten Wintersportlagers der Schweiz.» Miteinbeziehen darf man auch die AFA-Busbetriebe, deren Chauffeure täglich frühmorgens gegen 150 Lagerteilnehmer aus der Lenker Mountain Lodge ins Kuspo zum Zmorge bringen.

Zu Besuch im Weltcupdorf

Fast aus der ganzen Schweiz reisten Gotten und Göttis an die Lenk. Der ehemalige Spiezer Hans Bigler aus Bern hat für die Gäste mit dem Besuch des Weltcupdorfs in Adelboden ein spezielles Tagesprogramm vorbereitet. Auf den Skiern gelangte die Gruppe über Metschstand, Geils, Laveygrat und Silleren ins Chuenisbärgli.

Auf dem von Erwin Josi geführten Rundgang durch das Weltcupdorf bekam die Gruppe interessante Einblicke und Hintergrundinfos zu den am Wochenende bevorstehenden Weltcup-Riesenslalom- und -Slalomrennen.

Doch der landauf, landab als Housi Bigler bekannte ehemalige Chef Breitensport bei Swiss-Ski trat vor 50 Jahren erstmals als Klassenlehrer am Juskila in Erscheinung. Sein motivierendes Herzblut zum Freizeitsport übertrug sich auf die älteren Semester der nicht Ski fahrenden «Spiezer» Patengruppe. Ihre stündige Winterwanderung vom Metsch zum Restaurant Bühlberg war vom herrlichen Sonnenschein begleitet.

Am Mittwoch ist Abreisetag

Die 600 Jugendlichen aus allen Kantonen, dabei auch 25 Auslandschweizerkinder, erlebten eine unbeschwerte Schneesportwoche und das Lagerleben bei herrlichem Winterwetter. Die 13- und 14-Jährigen wurden auf und neben den Pisten und Loipen am Metsch und Bühlberg wie auch am Betelberg mit der Wallegg von 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern betreut. Auch wirkten ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm und neue Freundschaften über die Sprachbarrieren hinaus gegen aufkommendes Heimweh.

Muri sprang ein

Es ist Brauch, dass jedes Jahr ein anderer Kanton als Partner das Juskila unterstützt. Der Kanton Waadt gab, begründet mit der Durchführung der Jugendolympiade, Forfait. Von Eliane Reusser als Juskila-Projektleiterin bei Swiss-Ski war zu erfahren, dass die Berner Gemeinde Muri die entstandene Kantonslücke spontan geschlossen hat. Bereits am Mittwoch geht das Erlebnis der Schneesportwoche und des Lagerlebens zu Ende.

In Extrazügen wird die Heimreise angetreten. Was bleibt, sind die Erinnerung und die entstandenen Freundschaften.

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