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Grünes Licht für Burgerheim in Steffisburg

Die einzige Einsprache zum neuen Burgerheim in Steffisburg ist vom Tisch. Regierungsstatthalter Marc Fritschi erteilt die Baubewilligung.

Das soll das neue Burgerheim in Steffisburg werden.
Das soll das neue Burgerheim in Steffisburg werden.
zvg/Brügger Architekten

Die Burgergemeinde Thun betreibt an der Bernstrasse in Steffisburg das Burgerheim. Sie plant eine Erweiterung durch den Neubau eines Pflegeheims mit 72 Zimmern, einen Erweiterungsbau mit 31 Alterswohnungen sowie Umbauarbeiten beim Restaurant Schüür. Nachdem die Prüfung der Projektunterlagen ergeben hat, dass diese den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, hat Regierungsstatthalter Marc Fritschi die Baubewilligung für die Erweiterung der Anlage erteilt. Dies hat das Regierungsstatthalteramt Thun am Mittwoch mitgeteilt.

Dem Baubewilligungsverfahren war ein Gutachterverfahren mit der Brügger Architekten AG vorausgegangen. Bei der Umsetzung des Richtprojekts erfolgte eine geringfügige Änderung der Zone mit Planungspflicht ZPP «Burgerheim Thun» und der Erlass einer gleichnamigen Überbauungsordnung (ÜO) durch die Einwohnergemeinde Steffisburg.

Die ÜO wurde am 15. September vom Kanton genehmigt. Parallel zum Planungsverfahren wurde im März das Baugesuch eingereicht. Gegen das Gesuch waren eine Einsprache und zwei Rechtsverwahrungen eingereicht worden. Erstere wurde nach Genehmigung der ÜO im Oktober zurückgezogen. Für das Bauvorhaben wurden bei Baueingabe Kosten von rund 40,5 Millionen Franken veranschlagt.

Neues Leitbild für die Pflege

Ebenfalls gestern hat die Burgergemeinde Thun mitgeteilt, dass der Burgerrat ein neues Personalleitbild für den Bereich Pflege sowie ein Pflege- und Betreuungskonzept genehmigt hat. Der Umzug in ein Alters- und Pflegeheim sei für viele Menschen mit negativen Gefühlen verbunden. Mit den Grundsätzen im neuen Leitbild könnte diesen Gefühlen begegnet werden.

Für Bewohnerinnen und Bewohner solle das Heim mehr sein als nur ein Ort, an dem sie eine professionelle, individuelle Pflege erhalten. «Es wird ein höchstmögliches Wohlbefinden angestrebt, bei dem auch die Aktivitäten und Erfahrungen des täglichen Lebens eine grosse Rolle spielen und berücksichtigt werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Ein wichtiger Faktor, diese Ziele zu erreichen, sei das Personal. Deshalb sei das Personalleitbild speziell für den Bereich Pflege verfeinert und angepasst worden.

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