Thun

Gleich zwei neue Restaurants im Schoren

ThunDie Confiserie Steinmann AG plant in Schoren ein Café-Restaurant nach dem Motto einfach, schnell und gut. In der Nähe entsteht auch ein Restaurant von Transfair. Beide verstehen sich nicht als Konkurrenten.

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«Schoren ist ein wachsendes Industrie-, Geschäfts- und Wohngebiet. Es verträgt durchaus etwas mehr Gastronomie», sagt der 33-jährige Konditor-Confiseur Marcel Steinmann. «Vor allem, weil es dort zu unserem Konzept nichts Vergleichbares gibt», ergänzt die ein Jahr ältere Schwester Barbara Steinmann, gelernte Detailhändlerin. Die Geschwister führen die Lokale des Familienunternehmens in vierter Generation seit 2012. Die Confiserie Steinmann AG hat Betriebe im Thuner Bälliz, beim Bahnhof, im Migros Oberland-Zentrum und im Ballenberg.

Eröffnung im Sommer 2017

Sie haben für den fünften Betrieb einen geeigneten, gut gelegenen Standort gefunden. Die Confiserie Steinmann AG hat das seit Jahren leer stehende, sanierungsbedürftige blaue Haus an der Verzweigung Schoren-/Strättligenstrasse gekauft. Das Café-Restaurant wird im Erdgeschoss eingerichtet, das Obergeschoss ist vermietet. Das Baugesuch für Sanierung und leichte, bauliche Erweiterung für Küche, Nebenräume und zweiten Eingang ist eingereicht. Wenn alles rundläuft, wird der Betrieb im Sommer 2017 eröffnet.

Angebot für jedermann

Im 45-plätzigen Restaurant (die Anzahl Aussenplätze ist noch nicht definiert) werden nebst dem traditionellen Steinmann-Angebot ein Mittagsmenü und diverse warme und kalte Kleinspeisen serviert. «Vieles davon ist für jene Kunden, die nur kurze Mittagspause machen. Es ist auch als Take-away geeignet», sagt Barbara Steinmann. Und es soll einen Kinderspielplatz im Aussenbereich geben – und eventuell auch im Innern eine Spielecke. Als Eltern (Barbara zwei Töchter, Bruder Marcel ein Sohn) wissen sie, wie beliebt ein solches Angebot bei den Gästen ist. Das Konzept spricht vom LKW-Chauffeur über die Angestellten der umliegenden Betriebe bis hin zu Müttern mit Kindern alle an. Das ist im Motto «einfach, schnell und gut» zusammengefasst.

Die Geschwister Steinmann rechnen mit 400 Stellenprozenten, in Voll- und Teilzeit. «Der Personalbestand kann je nach Bedarf angepasst werden», versichert Barbara Steinmann.

Ergänzung, nicht Konkurrenz

Im angrenzenden Wirtschaftspark Schoren ist unter anderem der neue Firmensitz der Stiftung Transfair im Bau. Dort gibt es eine zentrale Küche für die verschiedenen Betriebe und ein öffentliches Restaurant (wir berichteten). Jetzt ist bekannt, wie das Restaurant heissen wird. Unter rund 80 Eingaben, wurde der Vorschlag «fairpflegig» des Mitarbeiters Marcon zum Sieger erkoren.

«Wir verstehen uns nicht als Konkurrenten, sondern als ergänzende Dienstleister.»

Benjamin Ritz
Transfair-Direktor

Entsteht nun im Gebiet Schoren nicht ein gastronomisches Überangebot? «Eine Belebung des Angebotes ist wünschenswert und auch nötig», findet Transfair-Direktor Benjamin Ritz und versichert: «Wir verstehen uns nicht als Konkurrenten, sondern als ergänzende Dienstleister.» Immerhin würden im Raum Schoren einige Hundert Arbeitsplätze angesiedelt werden. Allein Transfair bietet rund 400 Personen mit einer psychischen Beeinträchtigung realitätsnahe Arbeitsplätze in den Bereichen Dienstleistungen, Integration und Gastronomie an. (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.11.2016, 09:26 Uhr

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