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Gezänk und Hosenlupf – ganz ohne Moralin

Es fliegen die Fetzen. Es geifern die Weiber. Es keimt und siegt – die Liebe. Gotthelfs Roman «Ueli der Knecht» am Landschaftstheater Ballenberg wirkt zugriffig und berührend zugleich.

Von Anfang an ein gewisses Interesse – aber bis sich Vreneli (Aline Beetschen) und Ueli (Bernhard Schneider) finden, brauchts Geduld.
Von Anfang an ein gewisses Interesse – aber bis sich Vreneli (Aline Beetschen) und Ueli (Bernhard Schneider) finden, brauchts Geduld.
Markus Hubacher
Gezänk unter Frauen im Kampf um die Gunst des gefragten Knechts Ueli. Die dauerzänkische Stine ( Brigitte Boss) greift der nicht weniger draufgängerisch-resoluten Ürsi (Christine Wyss) voll ans Kinn.
Gezänk unter Frauen im Kampf um die Gunst des gefragten Knechts Ueli. Die dauerzänkische Stine ( Brigitte Boss) greift der nicht weniger draufgängerisch-resoluten Ürsi (Christine Wyss) voll ans Kinn.
Markus Hubacher
Gute Zusammenarbeit mit dem Landschaftstheater: Peter Flück, Grossrat und Präsident der Stiftung Freilichtmuseum Ballenberg, und Grossrätin Corinne Schmidhauser (beide FDP).
Gute Zusammenarbeit mit dem Landschaftstheater: Peter Flück, Grossrat und Präsident der Stiftung Freilichtmuseum Ballenberg, und Grossrätin Corinne Schmidhauser (beide FDP).
Anne-Marie Günter
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Feindselig stellen sich ihm die Bediensteten des Glunggenhofs in den Weg. Denn das mögen sie nicht: Knecht Ueli – eben vom Bodenbauer (Rolf Zumbrunn) mit dessen Empfehlung und Einwilligung für den «Transfer» freigegeben – soll hier für mehr Ordnung und neuen Schwung sorgen.

Wen wundert’s , dass er auf offene Ablehnung stösst, wo bis jetzt alle tun und lassen konnten, wie es ihnen grad passte. Ueli – doch auch gar schmächtig – wird gerempelt, auf den Miststock geschubst, zum Hosenlupf herausgefordert. Den er erst noch gegen robustere und grossmäuligere Kaliber gewinnt. Was die Sache für Ueli nicht einfacher macht.

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