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Freude über sichere Stadt, Ärger über randalierende Fans

Thun

Peter Siegenthaler (SP) hat die Nachtlärmproblematik entschärft, Kritik am Sozialwesen gab es kaum, Thun ist eine sichere Stadt. Kopfzerbrechen bereiten dem Sicherheitsvorsteher jedoch Fussballfans.

<b>Peter Siegenthaler im Kindergarten Selve.</b> Diesen Ort hat er für das Legislaturbilanz-Foto ausgewählt.

Peter Siegenthaler im Kindergarten Selve. Diesen Ort hat er für das Legislaturbilanz-Foto ausgewählt.

(Bild: Patric Spahni)

Er äussert sich direkt und dezidiert, scheut die verbale Auseinandersetzung nicht – auch dann nicht, wenn die Gegenspielerin eine Parteikollegin ist und die Meinungen trotzdem diametral auseinandergehen.

Eine Situation, mit der sich Peter Siegenthaler, Vizestadtpräsident, SP-Gemeinderat und Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales, in der aktuellen Legislatur immer wieder konfrontiert sah.

SP-Stadträtin Alice Kropf, die als eine Art politische Anwältin der Fussball-Ultras auftritt, warf Siegenthaler etwa vor, dass das Hooligan-Konkordat nirgends so repressiv angewendet werde wie in Thun.

Der Sicherheitsvorsteher sah die 78 Prozent Ja-Stimmen für das Hooligan-Konkordat und damit strengere Regeln für Fussballspiele von Anfang an als Verpflichtung – betonte jedoch stets: «Was mit dem Hooligan-Konkordat passiert, hängt zum grössten Teil vom Verhalten der Fans ab.» Er sei kein Freund von möglichst vielen Auflagen. Aber die Fangruppen müssten sich kooperativ zeigen.

Thuner Tagblatt

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