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Frau in Wohnung angeschossen – Mann in Untersuchungshaft

Am Samstagmittag wurde in einem Wohnhaus in Thun eine Frau durch einen Schuss schwer verletzt. Ein Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft.

mb/mi

Kurz vor 12 Uhr am Samstag wurde der Kantonspolizei Bern eine Schussabgabe in einem Am Samstagmittag ist in Thun BE eine Frau bei einer Schussabgabe schwer verletzt worden. Sie wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Ein dringend tatverdächtiger Mann konnte von der Polizei angehalten werden.

Kurz vor 12.00 Uhr ging die Meldung ein, dass es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bürglenstrasse in Thun zu einer Schussabgabe gekommen ist, wie die Kantonspolizei Bern am Samstagabend mitteilte.

Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte fanden bei einer benachbarten Liegenschaft eine Frau mit Schussverletzungen vor, die bereits von Privatpersonen betreut wurde. Sie wurde nach der medizinischen Erstversorgung in kritischem Zustand von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.

Kurz nach dem Eintreffen vor Ort konnte die Polizisten im Mehrfamilienhaus einen Mann ohne Gegenwehr anhalten. Eine Schusswaffe wurde sichergestellt.

Der dringend Tatverdächtige wurde für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und vorläufig festgenommen. Zur Klärung der Ereignisse sind unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland weitere Ermittlungen im Gang. Gemäss ersten Erkenntnissen ist von einem Beziehungsdelikt auszugehen, wie es weiter heisst. Im Einsatz stand neben der Kantonspolizei Bern auch das Care Team des Kantons Bern.

Untersuchungshaft beantragt

Wie die Medienstelle der Kantonspolizei Bern am Sonntag auf Anfrage erklärte, befindet sich die Frau nach wie vor im Spital, wo sie medizinisch versorgt wird. Der Tatverdächtige Mann sei nach der Festnahme auf die Polizeiwache gebracht und durch die regionale Staatsanwaltschaft verhaftet worden. Diese habe nun Unterschungshaft beantragt. Die Entscheidung darüber werde vom Zwangsmassnahmengericht gefällt.

Was den Tatverdächtigen und die angeschossene Frau betrifft machte die Kantonspolizei mit Blick auf den Persönlichkeitsschutz keine weiteren Angaben. Der Sprecher bestätigte lediglich, dass die beiden Personen sich gekannt hätten.

(SDA)

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