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Fisch fressende Kormorane im Visier

Im Winter seien Kormorane im unteren Thunerseebecken ein Problem für die laichenden Äschen, sagt das Kantonale Jagdinspektorat. Deshalb will es die Vögel abschiessen lassen.

Dieses Bild will man beim Kantonalen Jagdinspektorat künftig weniger oft sehen: Ein Kormoran frisst einen Fisch.
Dieses Bild will man beim Kantonalen Jagdinspektorat künftig weniger oft sehen: Ein Kormoran frisst einen Fisch.

In der Schadau bei Thun befindet sich ein Äschenlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Seit Jahren sind die Bestände dieser gefährdeten Art rückgängig. Das geht nicht nur aus einer Publikation im Amtsblatt des Kantons Bern hervor, das ist hinlänglich bekannt.

Neu ist, dass der Kanton jetzt den Äschen helfen will – und zwar indem er einem zu Leibe rückt, der die Äschen noch mehr liebt, als die Fischer es tun: dem Kormoran. In den nächsten fünf Jahren will er jeweils zwischen 1. Januar und 31. März maximal 20 Kormorane «durch Organe der Wildhut» abschiessen lassen. Das erste Mal ist die Massnahme vom 1. Januar bis 31. März 2019 vorgesehen.

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