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Fast tausend Eingaben zur Thuner Stadtentwicklung

Mitwirkung zur Ortsplanungsrevision: Vor allem zur Entwicklung des Verkehrs im Raum Bahnhof haben sich zahlreiche Thunerinnen und Thuner geäussert.

Neu sollen die Buslinien auf drei Busbahnhöfe rund um den Bahnhofplatz verteilt werden.
Neu sollen die Buslinien auf drei Busbahnhöfe rund um den Bahnhofplatz verteilt werden.
Patric Spahni

Die Thunerinnen und Thuner interessieren sich dafür, wie sich ihre Stadt künftig entwickeln soll. Fast tausend Eingaben gingen in der Mitwirkung zur Ortsplanungsrevision und vier weiteren Stadtentwicklungsprojekten ein.

Rege benutzt wurde auch die erstmals zur Verfügung stehende Onlineplattform für Eingaben, wie die Stadtbehörden am Freitag mitteilten. «Wir freuen uns über das grosse Interesse an der künftigen Entwicklung Thuns und schätzen das Engagement der Bevölkerung», wird Stadtpräsident Raphael Lanz in der Mitteilung zitiert.

Zur Ortsplanungsrevision wurden rund 630 Eingaben verfasst. Von den vier parallel laufenden Entwicklungsgeschäften interessierte vor allem die künftige Entwicklung des Verkehrs im Raum Bahnhof.

Die Stadt Thun will das Gebiet um den Bahnhof weiterentwickeln. Dazu sollen die Buslinien entflochten und Areale für andere Nutzungen freigespielt werden. Heute konzentriert sich der öffentliche Verkehr auf die Fläche vor dem Bahnhofsgebäude.

Angedacht sind neu drei Busbahnhöfe, einer wie bisher auf dem Bahnhofplatz, einer im Südosten an der Seestrasse und einer auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofs an der Seefeldstrasse. Die Idee hat bereits Kritiker auf den Plan gerufen, namentlich im Seefeldquartier.

Auswertung bis im Sommer

Die Mitwirkung dauerte bis Ende Januar. Die Bearbeitung der fast tausend Eingaben dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen. Das städtische Planungsamt soll die Mitwirkung bis im Sommer ausgewertet haben, so das Ziel. Danach werden die Unterlagen bereinigt und dem Kanton zur Vorprüfung eingereicht. In Kraft treten soll die Ortsplanungsrevision 2022.

SDA/flo

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