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Expansion nach Indien

Das Thuner Unternehmen Hoffmann Neopac AG, ein führender Anbieter von Tubenverpackungen für die weltweite Pharma- und Kosmetikindustrie, übernimmt die Aktienmehrheit von 3-D Technopack Ltd. mit Sitz in Mumbai, Indien.

Neu in Schweizer Händen: Hoffmann Neopac übernimmt die Aktienmehrheit der 3D Technopack Ltd. aus Indien.
Neu in Schweizer Händen: Hoffmann Neopac übernimmt die Aktienmehrheit der 3D Technopack Ltd. aus Indien.
zvg

Das Thuner Familienunternehmen Hoffmann Neopac AG expandiert nach Indien. Wie die Firma mitteilt, übernahm sie bereits per Anfang Oktober 2017 zwei Drittel der Aktien der indischen Firma 3-D Technopack mit Sitz in Mumbai. Die Firma ist gemäss der Medienmitteilung seit 2003 auf dem Markt und der dritt­grösste Tubenhersteller in Indien. «Das Unternehmen gilt im eigenen Land als Qualitäts- und Innovationsführer, ist ISO-9001- und BRC-zertifiziert, beschäftigt 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und produziert jährlich 120 Millionen Tuben», schreibt die Hoffmann Neopac AG. Das Unternehmen liefere an grosse Markenhersteller in Indien sowie punktuell an mittelständische Unternehmen in Europa.

Standbein in Asien

«Die von Neopac bereitgestellten Mittel werden von 3-D Technopack für den Ausbau der Kapa­zitäten im Kerngeschäft extru­dierter Tuben sowie für die Markteinführung von neuartigen Tubenkonzepten eingesetzt, die eine grenzenlose Dekoration ermöglichen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Bisher ist Hoffmann Neopac primär in Europa und Nordamerika aktiv. Mit der Mehrheitsbeteiligung an 3-D Technopack sichert sich das Unternehmen ein Standbein im schnell wachsenden asiatischen Tubenmarkt. «Durch die Erweiterung ihrer geografischen Präsenz stärkt Hoffmann Neopac gleichzeitig ihre Position als Partnerin für global tätige Kosmetik- und Pharmakonzerne», schreibt die Firma weiter.

Zur Übernahme sagt Mark Aegler, CEO der Hoffmann Neopac AG: «Mit dem Standbein in Indien können wir Synergien nutzen, von denen unsere international tätigen Kunden profitieren werden. Organisatorisch gibt es kaum Anpassungen. Das indische Unternehmen bleibt weitgehend autonom.»

pd/maz

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