Entspannung an der Verkehrsfront

Thun

Aufatmen in der Innenstadt: Ab Freitag entspannt sich die Verkehrslage, verspricht die Stadt. Ein Teil der Burgstrasse wird aber bis Ende ­Oktober gesperrt sein.

Gestern machten Arbeiter die letzten Asphaltierungsarbeiten am Berntorkreisel, der ab heute wieder fast normal befahren werden kann. Denn die ­Burgstrasse (hinten) bleibt weiter gesperrt.

Gestern machten Arbeiter die letzten Asphaltierungsarbeiten am Berntorkreisel, der ab heute wieder fast normal befahren werden kann. Denn die ­Burgstrasse (hinten) bleibt weiter gesperrt.

(Bild: Marc Imboden)

Die Bauarbeiten am Lauitor­stutz werden wie geplant im Laufe dieser Woche weitgehend abgeschlossen, teilte die Stadt Thun via Medienmitteilung mit. Aufgrund von Nebenarbeiten ausserhalb der zweispurigen Verkehrsfläche bleibt die Baustelle noch bestehen.

Da die Bauarbeiten auf dem Berntorplatz in den letzten Wochen deutlich beschleunigt werden konnten, ist der Kreisel bereits ab Freitag, 21. September, baustellenfrei. Auf dem Viehmarktplatz abseits des Verkehrs sowie in der Grabenstrasse und der Schwäbisgasse führt die Stadt Thun noch Kanalisationserweiterungen aus.

Auch in der Burgstrasse vor dem Burgzentrum müssen die Kanalisationsarbeiten noch fertiggestellt werden. Damit diese möglichst rasch abgeschlossen werden können, muss der letzte Abschnitt der Burgstrasse vor dem Berntorplatz bis voraussichtlich Ende Oktober komplett für den Verkehr gesperrt ­werden.

Lauitorstutz und Berntorplatz

Ebenfalls ab Freitag ist der Lauitorstutz wieder normal in beide Richtungen befahrbar (allerdings gilt am Wochenende des Ausschiesset eine besondere Verkehrsführung). Auf dem Berntorplatz sind die meisten Verkehrsbeziehungen ab sofort wieder möglich.

Die baustellenbedingten Fahrbeschränkungen auf der Marktgasse/Unteren Hauptgasse, der Grabenstrasse, der Steffisburg- und der Bernstrasse können aufgehoben werden. Einzig die Burgstrasse beim Burgzentrum (zwischen Berntorplatz und Höhe Burgstrasse 10) bleibt für den Durchgangsverkehr bis Ende Oktober komplett gesperrt.

Rechtes Thunerseeufer

Wegen der Sperrung des Abschnittes Burgstrasse beim Burgzentrum wird der Verkehr von der A 6 (Thun-Nord)/Bernstrasse in Richtung rechtes Thunerseeufer weiterhin via Kyburgstrasse, Guisan- und Maulbeerplatz zum Lauitor umgeleitet. In die Gegenrichtung wird der Verkehr via Lauitorstutz und Burgstrasse bis zum neuen Kreisel beim Schlossbergparking geführt und dann via Krankenhausstrasse und Steffisburgstrasse zum Berntorplatz umgeleitet.

Der neue Kreisel sei zwar noch nicht zu 100 Prozent fertig gebaut, könne aber nun befahren werden, ergänzte Gemeinderat Konrad Hädener, Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften der Stadt Thun, auf Anfrage.

Definitiv Einbahn

Die beiden Einbahnabschnitte auf der Allmendbrücke und der Sinnebrücke/Oberen Hauptgasse bleiben als Begleitmassnahmen zum Bypass Thun-Nord definitiv bestehen. «Die Einbahnabschnitte tragen stark dazu bei, die Innenstadt wie gewünscht vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den Verkehr auf den Bypass Thun-Nord zu lenken», heisst es in der Medienmitteilung der Stadt Thun.

Die Busse der STI verkehren bis auf weiteres unverändert. Die provisorische Haltestelle «Thun Bahnhof» der Linien 2, 3 und 5 liegt weiterhin hinter dem Bahnhof an der Seefeldstrasse. Die Haltestelle «Lauitor» bleibt für die Linien 21 und 25 weiterhin nicht bedient. Stattdessen ist die Haltestelle «Thunerhof» bedient.

Chratzbach und Turbokreisel

Die zweite, verkürzte Bauetappe im kommenden Jahr findet wie geplant zwischen März und den Sommerferien 2019 statt. «Am Lauitorstutz wird der Kanton den eingedolten Chratzbach sanieren», führte Konrad Hädener aus. Er verläuft etwas rechts der Fahrbahnmitte (von unten gesehen) und kann wegen seines brüchigen Betondeckels ein Problem darstellen. «Bei starken Regenfällen könnte der Druck des Wassers zu Beschädigungen führen.»

Auch am Berntorplatz wird der Kanton nächstes Jahr bauen. Der Kreisel wird in einen Turbokreisel umgestaltet ähnlich dem grossen Glättimühlikreisel. Durch eine Trennung der Fahrspuren, die einen Wechsel innerhalb des Kreisels verunmöglichen werden, soll seine Kapazität vergrössert werden.

Thuner Tagblatt

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