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Downhillbiker müssen weiterhin auf Talfahrt warten

Der Bau der Mountainbike-Strecke hinunter an den Thunersee ist von der Realisierung noch ein ganzes Stück weit entfernt. Trotz vieler offener Fragen blicken Projektleiter wie Trailbauer positiv nach vorne.

Ein Blick aus der Vogelperspektive auf den geplanten Verlauf des Trails (gelb) und die Standseilbahn Beatenbucht-Beatenberg.
Ein Blick aus der Vogelperspektive auf den geplanten Verlauf des Trails (gelb) und die Standseilbahn Beatenbucht-Beatenberg.
Fritz Lehmann

Fliessende Passagen, gefolgt von Sprungkombinationen, Wellen und Steilwandkurven: Das sind die Charakteristiken der 2750 Meter langen Downhillstrecke von der Talstation der Niederhornbahn hinunter in die Beatenbucht.

Damit das Befahren der Strecke die Herzen der Biker höherschlagen lässt, muss der sogenannte Heartbeat Trail zuerst gebaut werden. Die Baubewilligung liegt zwar seit längerem vor, gebaut wurde bis heute aber nichts.

Zentrale Fragen offen

Bauherrin und Projektleiterin des Heartbeat Trail ist die Niederhornbahn AG. Wann die Downhillstrecke von Beatenberg hinunter an den Thunersee für die Mountainbiker gebaut und eröffnet wird, kann Marc Höliner, Geschäftsführer des Bahnunternehmens, derzeit nicht sagen.

«Es sind zum jetzigen Zeitpunkt noch einige zentrale Fragen zu klären, als dass ich jetzt sagen könnte, wann genau der Trail zum Befahren bereitsteht», sagt Höliner. «Die Verhandlungen mit den Grundeigentümern bezüglich einer Nutzungsentschädigung dauern an, beziehungsweise es liegen noch nicht alle unterzeichneten Dienstbarkeitsverträge vor», nennt Höliner offene Punkte.

Abklärungen laufen

Weiter seien Abklärungen im Gange, wie für die Biker der Bahnzugang und auch der -ausgang baulich optimal gestaltet werden könnte und wie allenfalls in der Beatenbucht Platz für Reinigung und Reparatur der Bikes geschaffen werde könnte. Zudem seien noch Detailfragen bezüglich Transport und Ticketing zu klären.

«Klar ist, dass ein Bau nicht zuletzt aus Rücksicht auf die Wildhut erst ab der zweiten Sommerhälfte infrage kommt», sagt Höliner. «Wichtigstes Ziel ist, dass wir all unseren Gästen – ob Ausflügler oder Biker – eine funktionierende Gesamtlösung präsentieren, hinter der wir als Betreiber stehen können.»

Bauteam wäre bereit

Für die Umsetzung respektive den Bau des Trails ist die Flying Metal GmbH zuständig. Deren Projektleiter Jérôme Hunziker weist darauf hin, dass er mit seinem Team für den Bau bereit ist, wenn das Okay seitens der Bauherrschaft erfolgt.

Keine Angaben zu Kosten

Was die Gesamtkosten für Bau und Inbetriebnahme des Trails betrifft, macht der Bahn- Geschäftsführer «aktuell keine Angaben». Dies hänge von vielen Faktoren ab, sagt Marc Höliner, ohne weiter in die Details zu gehen.

Partner des Bahnunternehmens ist der Verein Bikepark Thunersee, der sich seit mehreren Jahren für die Bikerinnen und Biker in der Region Thunersee starkmacht.

Der Verein hatte in der Vergangenheit zur Deckung der Projektkosten ein Crowdfunding gestartet, und gemäss dessen Website sind «mehr als 30 000 Franken» gespendet worden.

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