Die Wette des Wacker-Speakers

Thun

Thomas Kobel ist Speaker bei den Heimspielen von Wacker Thun. Während der Meisterfeier wurde er an ein altes Versprechen erinnert. Aber sehen Sie selbst.

Ein ganz besonderes Ereignis ist der Meistertitel für Thomas Kobel. Er ist seit Kindesbeinen bei Wacker Thun dabei – lange Jahre als Spieler, unterdessen als Speaker. Vergleichen will Kobel die beiden bisherigen Meistertitel nicht. «Jeder hat seine eigene Geschichte.»

Vor fünf Jahren habe er den Moment weniger geniessen können, erinnert er sich. Er war als Zeremonienmeister für die anschliessende Siegerehrung in der Lachenhalle verantwortlich. «Dieses Jahr konnte ich mich als Zuschauer gehen lassen», sagt Kobel – und fügt an: «Es war unglaublich. Ich hatte Tränen in den Augen.»

Vor fünf Jahren hatte Kobel angekündigt, sich in die Fluten der rund 9 Grad kalten Aare zu stürzen, sollte Wacker Meister werden – was er dann auch getan hat. Auch heuer liess er sich nicht lumpen. Er stieg in der Nacht auf Dienstag unter frenetischer Anfeuerung Dutzender Schaulustiger zu nachtschlafender Zeit beim Mühleplatz in die Aare. «Es war eine spontane Aktion», sagt Kobel.

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Die Erinnerung an das letzte Mal sei aber bei einigen Wacker-Anhängern noch wach gewesen. «Ich wurde mehrfach angesprochen, wann ich denn endlich in die Aare springe.» Dieses Mal war Kobel wenigstens nicht allein. Sein Co-Speaker Manuel Stucki teilte Kobels Schicksal. «Zwei Meistertitel – zwei Speaker», sagt Kobel dazu. Warm sei es nicht grad gewesen, aber mit 12 Grad sei das Bad in der Aare im Vergleich zum letzten Mal schon fast angenehm gewesen.

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