Die Velorouten im Westen von Thun sind nun neu ausgeschildert

Uetendorf

Drei Velorundkurse, die durch den Westen von Thun führen, sind in den letzten Tagen neu ausgeschildert worden. Jetzt sind sie in beide Richtungen ohne Probleme befahrbar.

Sie bilden das heutige Betriebsteam der Velorouten im Westen Thuns (v.l.): Peter Kunz, Otto Stettler und Alois Christen. Fredi Stettler (2. v.r.) ist beim kantonalen Tiefbauamt Leiter der Fachstelle Velo.

Sie bilden das heutige Betriebsteam der Velorouten im Westen Thuns (v.l.): Peter Kunz, Otto Stettler und Alois Christen. Fredi Stettler (2. v.r.) ist beim kantonalen Tiefbauamt Leiter der Fachstelle Velo.

(Bild: zvg)

Die Moränensee-Route, die Belpberg-Route sowie die StockentalRoute waren vor elf Jahren von Uetendorf aus als Rundkurse ausgeschildert worden und wurden in der Vergangenheit an schönen Tagen viel befahren.

In den letzten drei Wochen sind sie neu beschildert worden und sind jetzt in beiden Richtungen markiert. Die Namen der Routen und die Streckenführung bleiben gleich.

Hingegen wurden die Routenkleber vereinheitlicht, und neben den bisherigen Namen tragen die Routen neu die Nummern 360 für die Moränensee-, 361 für die Belpberg- und 362 für die Stockental-Route. Für die neue Signalisation stand ein Budget von rund 19 000 Franken für Material und Arbeit zur Verfügung.

Entwicklungsraum Thun hat Netz übernommen

Die heutige Trägerschaft – 20 Gemeinden aus dem Raum Thun-West – suchte nach Nachfolgern für das Betriebsteam von Radwandern Thun-West. Alois Christen, Peter Kunz und Otto Stettler haben in den vergangenen elf Jahren die Routen jedes Jahr zweimal kontrolliert. Dabei wurden verbogene Schilder ersetzt, schmutzige gereinigt oder verblasste Kleber ausgetauscht.

In den 20 Trägergemeinden konnten leider keine Personen gefunden werden, die bereit waren, diese Aufgabe zu übernehmen. So gelangte das Team an den ERT, den Entwicklungsraum Thun. Er hat sich im Rahmen des Projekts mit dem Arbeitsnamen «Tourismus Thun-West» eine Aufwertung dieses Gebietes zum Ziel gesetzt und war deshalb bereit, das bestehende Routennetz zu übernehmen.

Routen wurden vomKanton bewilligt

Velorouten müssen vom Kanton bewilligt werden. Fredi Stettler, Leiter der kantonalen Fachstelle Velo, begrüsste die Idee, diese lokalen Routen in beiden Richtungen zu signalisieren. Gleichzeitig war es für ihn auch die Gelegenheit, Optimierungen auszuführen. So gab es bisher in dieser Region bis zu vier parallel laufende Routen. «Das kann nicht sein», sagte Stettler.

Gebündelt wurde zum Beispiel von Amsoldingen durchs Seegässli nach Uebeschi: «Es ist dort schöner, und darum sind jetzt alle Routen dort zusammengefasst worden.» Der Kanton montierte zudem an denjenigen Orten Zielwegweiser, wo sich verschiedene Routen kreuzen, was die Orientierung erleichtern soll.

Das Betriebsteam suchte auch die Zusammenarbeit mit Schweiz Mobil. Diese bietet auf ihrer Website eine Plattform Veloland, wo alle Velorouten der Schweiz abgefragt werden können. Um auf dieser Plattform aufzutreten, müssen die Routen in beide Richtungen ausgeschildert und die lokalen Routen mit dreistelligen Nummern gekennzeichnet sein.

Diese Bedingungen werden heute erfüllt. Die drei Routen werden im Frühling 2017 auf der Plattform Veloland aufgeschaltet. Das Betriebsteam konnte die Nummern selber wählen und entschied sich für 360, 361 und 362. Die 36 steht für Thun, die Stadt hat bekanntlich die Postleitzahl 3600.

Berner Zeitung

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