Die Kunstgesellschaft erfindet sich neu

Die Kunstgesellschaft Thun hat Schritte zur Modernisierung eingeleitet. So betont das neue Logo Pfiffigkeit und Eleganz. Im Programm der kommenden Saison sind die grossen Themen unserer Zeit vertreten.

<b>Neuer Auftritt:</b> Dorothee Del Carlo (von links, Dramaturgie und Archiv), Pirkko Busin (künstlerische und administrative Leitung), Svend Peternell (Medien) und Liselotte Steffen (Betreuung Gastspieltruppen) präsentieren stolz das neue Logo der Kunstgesellschaft Thun.

Neuer Auftritt: Dorothee Del Carlo (von links, Dramaturgie und Archiv), Pirkko Busin (künstlerische und administrative Leitung), Svend Peternell (Medien) und Liselotte Steffen (Betreuung Gastspieltruppen) präsentieren stolz das neue Logo der Kunstgesellschaft Thun.

(Bild: Damaris Oesch)

«Wir sind begeistert von unserem neuen Logo», sagte Pirkko Busin, künstlerische Leiterin Theater der Kunstgesellschaft Thun (KGT) am Freitag. Das neue Logo sei pfiffig, schlicht und modern, unterstreicht die Präsidentin des Vereins, Sandra Stettler-Pauchard, in der ab Samstag aufliegenden Broschüre dieses Votum. Das Logo kann sowohl als Satzzeichen wie auch als Musiknote gesehen werden und steht stellvertretend für die Verjüngungskur der KGT.

«Wir sind daran, die alte Dame KGT sanft und liebevoll zu verjüngen», schreibt Sandra Stettler-Pauchard dann auch weiter. Zu der Änderung des Aussenauftritts gehört auch die Entscheidung, auf der Broschüre jedes Jahr ein Szenenbild vom Thunersee zu verwenden.

Die Entwicklung dieses neuen Auftrittes sei ein Prozess gewesen, der sich über etwa zwei Jahre hingezogen habe, berichtete Prikko Busin. Gekostet hat die Erneuerung des veralteten Logos aus den 80er-Jahren rund 5000 Franken, erklärte Pirkko Busin auf Anfrage. Diese und weitere Investitionen scheinen sich gelohnt zu haben: «Dieses Logo ist ein Coup und ein Zeichen», freute sich Svend Peternell, Leiter Medien und Presse.

Theater für alle

Doch das Logo ist nicht die einzige Neuerung, die der Verein am Freitag den Medien und rund 30 Mitgliedern vorstellte. So werden alle Aktivitäten der KGT rund ums Theater neu unter dem Namen Theater in Thun zusammengefasst. Weiter führt die KGT eine neue Preiskategorie ein: Ab dieser Saison können Interessierte mit kleinerem Budget für 30 Franken ein Schauspiel anschauen und für 35 Franken ein Musiktheater.

«Kultur soll für möglichst viele Menschen zugänglich und erschwinglich sein», begründet Pirkko Busin diese Neuerung. Das sei ein zentrales Anliegen der Kunstgesellschaft. Ebenfalls neu ist das Wahlabonnement 5+2, bei dem sowohl aus Schauspielen wie auch Musiktheatern ausgewählt werden kann.

Damit die Theater im Schadausaal nicht nur erschwinglich sind, sondern auch wegen ihrer thematischen Ausrichtung Menschen anlocken, hat die Kunstgesellschaft für die kommende Saison 2018/2019 ein vielfältiges Programm zusammengestellt. «Es ist eine bunte Mischung», meinte Dorothee Del Carlo, «ernste, lustige, neue und klassische Stücke wechseln sich ab.» So sei für jeden und jede etwas dabei, so die dramaturgische Leiterin.

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