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Die Gesundheit: Uttigens Gemeindepräsident tritt zurück

Markus Sterchi muss aus gesundheitlichen Gründen per 1. November 2019 seinen Rücktritt als Gemeindepräsident von Uttigen bekanntgeben.

Marco Zysset
Markus Sterchi (SVP, links) tritt aus gesundheitlichen Gründen als Gemeindepräsident von Uttigen zurück. Vizegemeindepräsident Andreas Reber (SP) übernimmt bis zur Ersatzwahl die Geschäfte. Fotos: PD
Markus Sterchi (SVP, links) tritt aus gesundheitlichen Gründen als Gemeindepräsident von Uttigen zurück. Vizegemeindepräsident Andreas Reber (SP) übernimmt bis zur Ersatzwahl die Geschäfte. Fotos: PD

«Der Gemeinderat Uttigen musste am 28. Oktober mit Bedauern vom Rücktritt des Gemeindepräsidenten Kenntnis nehmen», wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Der Gesundheitszustand von Markus Sterchi (SVP) lasse es nicht mehr zu, dass er sein Amt weiterhin ausführe. Der Rücktritt erfolgt auf den 1. November.

Markus Sterchi betont in seinem Rücktrittsschreiben, der Austritt aus der Gemeindepolitik während der laufenden Amtszeit falle ihm schwer. Die Gemeinde schreibt: «Mit seinen Ratskolleginnen und Ratskollegen, aber auch mit der Verwaltung hat er stets ein gutes Verhältnis und einen kollegialen und respektvollen Umgang pflegen dürfen.» Seit seinem Amtsantritt am 1. Januar 2018 habe er bereits einige Legislaturziele vorantreiben können. «Die wichtigsten Geschäfte sind auf Kurs», schreibt der Gemeinderat.

Reber übernimmt, Ersatzwahl im Februar

Nach Markus Sterchis Rücktritt ist ab dem 1. November Vizegemeindepräsident Andreas Reber (SP) für die Belange des Gemeindepräsidenten verantwortlich. Die Ersatzwahl für das frei gewordene Amt als Gemeindepräsidentin oder Gemeindepräsident wird auf den Abstimmungssonntag vom 9. Februar 2020 festgelegt. «Die entsprechenden Schritte wurden sofort in die Wege geleitet», versichert die Gemeinde in ihrer Mitteilung.

Das Reglement über die Urnenwahl sehe eine Ersatzwahl im Majorzwahlverfahren vor. Wahlvorschläge können bis zu zehn Wochen vor der entsprechenden Wahl der Gemeindeverwaltung bekannt gegeben werden. Sofern kein zweiter Wahlgang notwendig wird, könnte die gewählte Person ihr Amt per 1. März 2020 antreten.

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