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«Die Bilder habe ich im Kopf gespeichert»

Meiringen

Fritz Thierstein ist Bezirkschef der Kantonspolizei Bern erzählt von tief gehenden Bildern und was Gedenkstätten für Verstorbene für ihn persönlich bedeuten.

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Fritz Thierstein, die Unfallstatistik sagt, dass es in Ihrem Gebiet im vergangenen Jahr 129 Unfälle mit 45 Schwerverletzten und 8 Toten gegeben hat. Sie und Ihre Kollegen müssen bei einem Alarm von einer Minute auf die andere wildfremde Menschen betreuen, die vielleicht mit ihrem Leben ringen – wie erleben Sie solche Situationen?Fritz Thierstein: Ich bin seit 30 Jahren in Meiringen stationiert und habe Dutzende von tief gehenden Bildern in mir gespeichert. Diese Bilder haben nicht nur ich, sondern vermutlich auch die Helfer von Feuerwehr, Sanität, Rettungshelfer, Rega und Bestatter im Kopf. Alle Helfer sind bei einem solchen Ereignis an vorderster Front. Mit vielen Verletzten und Schwerstverletzten habe ich in meiner Tätigkeit gesprochen. Von Einzelnen erahnte ich, dass sie vor Ort oder in Kürze sterben werden. Die Begleitung ist mir da wichtig und selbstverständlich.

Thuner Tagblatt

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