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Die Agrimesse wird erwachsen

Die Agrimesse in Thun hat sich zu einer der wichtigsten Fachmessen für Landwirtschaft gemausert. Am kommenden Donnerstag geht es los.

Stefan Kammermann
usstellungsleiter Christoph Studer will mit der 18. Ausgabe der Agrimesse nicht nur das Fachpublikum ansprechen.
usstellungsleiter Christoph Studer will mit der 18. Ausgabe der Agrimesse nicht nur das Fachpublikum ansprechen.
Stefan Kammermann

«Mit 190 Ausstellern sind wir völlig ausgebucht», sagt Christoph Studer. Der Leiter der Agrimesse in Thun ist dieser Tage ein gefragter Mann. Das Einrichten läuft seit vergangenem Freitag auf Hochtouren. Kurz vor dem Messestart am Donnerstag gibt es viel zu tun.

Mit der 18. Ausgabe ist die Ausstellung erwachsen geworden, und sie hat sich zu einer der wichtigsten Fachmessen für Landwirtschaft in der Schweiz gemausert. «In Thun passt einfach das Gesamtpaket der Infrastruktur», so der Messeleiter. Und weiter: «Die Nachfrage der Aussteller aus der ganzen Schweiz ist ungebrochen hoch, wir mussten einigen absagen.»

Fokus auf Berglandwirtschaft

«Mit dem Fokus auf die Berglandwirtschaft hat die Agrimesse eine Nische gefunden, die funktioniert», erläutert Studer. Obwohl es Landwirtschaftsbetriebe nicht einfach hätten, sei ein Markt vorhanden.

Wie der Messeleiter weiter ausführt, ist die Ausstellung vorab eine Plattform für kleinere Unternehmen, die ihre Produkte und Maschinen in Thun einem breiten Publikum präsentieren können. Christoph Studer erwarten denn auch in den vier Tagen rund 20'000 Besucherinnen und Besucher auf dem Thuner Expo-Gelände.

«Die Nachfrage der Aussteller aus der ganzen Schweiz ist ungebrochen hoch.»

Christoph Studer

Ansprechen will der Messeleiter indes nicht nur das Fachpublikum. «Die Ausstellung bietet generell einen Einblick in die Landwirtschaft», sagt er. So sind nebst grossen Traktoren und zum Beispiel berggängigen Mähmaschinen auch Tiere zu sehen.

Gleich vier verschiedene Milchkuhrassen werden in der Tierschau gezeigt. Weiter dabei sind die Pferde des Burgdorfer Pferdezuchtvereins und die Schweine der ­Suisseporcs-Sektion Mittelland-West.

Mit Bündner Schafen

«Im Tierbereich wollen wir den Bauern zudem auch mal etwas anderes oder Alternativen aufzeigen», erklärt Christoph Studer. So werden heuer in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara, der Schweizerischen Stiftung für seltene Nutztierrassen und seltene Pflanzensorten, das Engadinerschaf sowie das Bündner Oberländer Schaf vorgestellt und vom Züchterverein für ursprüngliches Nutzgeflügel aus Neukirch im Kanton Thurgau das Schweizerhuhn präsentiert.

Vor Ort sind ebenso die Freunde alter Landmaschinen. Sie stellen historische und restaurierte Geräte aus vergangenen Tagen aus. «Unsere Show sind ganz einfach die Aussteller», bringt es der Messeleiter auf den Punkt. Die Agrimesse in Thun ist ab Donnerstag täglich geöffnet und dauert bis zum 4. März.

Infos zur Agrimesse 2018:

Die Agrimesse auf dem Expo-Gelände in Thun ist vom 1. bis am 4. März geöffnet. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 17 Uhr. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 8 Franken, Jugendliche bis 16 Jahren kommen in den Genuss eines Gratiseintritts.

Gratisparkplätze stehen zur Verfügung. Von dort fahren Pendelbusse zur Messe. Signalisation beachten. Anreise mit dem öffentlichen Verkehr (STI-Linie 6) ab Bahnhof Thun. Weitere Infos: www.agrimesse.ch.

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