Zum Hauptinhalt springen

Der Spielplatz ist nur der Anfang

Mit Freude und Kindergeschrei wurde der Spielplatz im Bonstettenpark eingeweiht.

Kinder der dritten Klasse des Obermatt-Schulhauses nahmen den neuen Spielplatz sofort in Beschlag.
Kinder der dritten Klasse des Obermatt-Schulhauses nahmen den neuen Spielplatz sofort in Beschlag.
Patric Spahni

«Als Kind war ich früher oft auf dem Spielplatz im Bonstettenpark, weil es einfach der beste war», sagt Roman Gimmel (SVP), Vorsteher der Direktion Bildung Sport Kultur. «Und warum war es der beste Spielplatz? Weil er die längste Schaukel hatte und wir immer davon geträumt haben, eine ganze Drehung beim Schaukeln zu schaffen.» Ohne extrem lange Schaukel, dafür mit vielen neuen Geräten, wurde am Freitag der neue Spielplatz im Bonstettenpark eingeweiht. Nach dem offiziellen Bandschneiden wurde die Anlage von der dritten Klasse des Obermatt-Schulhauses ausprobiert.

Neuer Standort

Der Spielplatz hat aber nicht nur ein neues Aussehen und Konzept erhalten, er ist auch an einem neuen Standort zu finden. Diese Verlegung ist Teil des Masterplans der Attraktion des Bonstettenparks. Damit soll der Park als Erholungsgebiet weiterentwickelt und attraktiver gestaltet werden. Dazu gehört auch die Befreiung des Kanals vom Schilf, wodurch ein ökologischer Ersatz für die Tiere und Pflanzen nötig wurde.

Aus dem alten Spielplatz soll deswegen eine Kiesinsel für Flora und Fauna, eine sogenannte Vogelinsel, werden. «Wir wollen weniger Verbotstafeln und Zäune aufstellen und dadurch öffnen und Neues ermöglichen», sagte Konrad Hädener (CVP), Vorsteher der Direktion Bau und Liegenschaften.

Das Versetzen des Spielplatzes neben den Campingplatz TCS sorgte im Vorfeld für viel Diskussionsstoff. So wurde unter anderem eine Petition gegen das Vorhaben eingereicht, jedoch ohne Erfolg. Auch bei der Januar-Abstimmung im Stadtrat über die Budgetbewilligung für den neuen Spielplatz gab es einige Gegenstimmen, für die vor allem finanzielle Aspekte im Fokus standen.

Für alle Kinder

Nach sieben Wochen Bauarbeiten und dem gleichzeitigen, etappenweisen Rückbau des alten Spielplatzes konnte nun ein moderner Spielplatz in Betrieb genommen werden. Mit den Themenbereichen Sand, Kies, Stein, Wasser und Kanälen soll zusammen mit Kletter-, Versteck- und Schaukelmöglichkeiten für alle Kinder und Jugendlichen etwas dabei sein.

Ausserdem wurde bei der Planung der Spielgeräte darauf geachtet, dass beinahe alle Bereiche für Rollstühle zugänglich sind. Auch auf die verschiedenen Altersgruppen wurde geachtet. «Die Treppe zur Rutschbahn ist für kleine Kinder viel zu hoch, dadurch können die Vorschriften eingehalten werden.

Die Kinder können die Rutschbahn also erst benutzen, wenn sie die Treppe hochgehen können», sagte Markus Weibel, Leiter Stadtgrün. Dazu kommen viele Spielmöglichkeiten, bei denen die Kinder ihre Balance testen und verbessern können oder selbst etwas bauen beziehungsweise basteln können.

Noch nicht abgeschlossen

Da sich neben dem neuen Standort kein Naturschutzgebiet mehr befindet, entsteht beim Spielplatz bald auch eine Freizeit- und Aktivitätenzone. «Wir beginnen umgehend mit den Umgebungsarbeiten am See», sagte Konrad Hädener. Geplant sei das Entfernen des Zauns, einzelner Bäume und der Betonelemente am See, damit eine Liegewiese mit Sandstrand und Möglichkeiten zum Grillieren entstehen können.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch