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«Das war wie ein Schlag ins Genick»

Der Zusammenbruch der Spar + Leihkasse Thun (SLT) vor 25 Jahren stürzte die ganze Region in eine Krise. «Das war wie ein Schlag ins Genick», erinnert sich Michel G. Ducret.

Ein Bild, das damals um die Welt ging: Kleinsparer stehen im Oktober 1991 nach der Zwangsschliessung der Spar + Leihkasse Thun an, ...
Ein Bild, das damals um die Welt ging: Kleinsparer stehen im Oktober 1991 nach der Zwangsschliessung der Spar + Leihkasse Thun an, ...
Werner Hostettler
... um zumindest einen Teil ihres Geldes abzuheben.
... um zumindest einen Teil ihres Geldes abzuheben.
Reto Camenisch
Michel G. Ducret 1991 vor dem Haus Am Bahnhof: Hier organisierte er einen dreiwöchigen Anlass, der landesweit Schlagzeilen machte.
Michel G. Ducret 1991 vor dem Haus Am Bahnhof: Hier organisierte er einen dreiwöchigen Anlass, der landesweit Schlagzeilen machte.
zvg
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Es herrschte Goldgräberstimmung anfangs der Neunzigerjahre. Der Immobilienboom schien kein Ende zu nehmen, auch die Spar + Leihkasse Thun (SLT) wollte da nicht beiseite stehen. Hypothekarkredite wurden locker in der ganzen Schweiz platziert, Spekulanten kamen so einfach zu Geld wie nie zuvor.

Der Zusammenbruch der SLT am 3. Oktober 1991 bereitete der Party ein jähes Ende. Die Höhe der Zeche, welche die Gläubiger dann zu bezahlen hatten, ist inzwischen bekannt: 223 Millionen Franken mussten sie sich ans Bein streichen (vgl. Bericht unten).

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