Das Oberland hat zwei «Mister Simmental»

Thun

Sandro zum Ersten: Das Simmentaler Stierkalb aus Frutigen wurde zum «Mister Stierkalb» gewählt. Sandro zum Zweiten aus Heimenschwand bekam den Titel «Mister Thun-Simmental»: Am Schweizerischen Zuchtstiermarkt wurden die begehrten Titel vergeben.

Der neue «Mister Thun-Simmental» heisst ebenfalls Sandro. Neben ihm sein stolzer Züchter Michael Gerber (mit Nummer) aus Heimenschwand.

Der neue «Mister Thun-Simmental» heisst ebenfalls Sandro. Neben ihm sein stolzer Züchter Michael Gerber (mit Nummer) aus Heimenschwand.

(Bild: Heinz Schürch)

290 Stiere aus der ganzen Schweiz wurden am Dienstag und Mittwoch auf dem Thun-Expo-Areal präsentiert. Deren Besitzer hofften auf einen regen Handel und möglichst viele Punkte während der Rangierung. Doch der Reihe nach: Am Dienstag kamen die Stierbesitzer mit ihren Tieren, und diese wurden anschliessend durch eine speziell dafür ausgebildete Jury rangiert.

Und je besser diese Rangierung ausfiel, umso mehr durften sie unter anderem für ihre Tiere verlangen. «Der Richtpreis für einen Stier liegt zwischen 3000 und 3500 Franken», sagte Marktpräsident Michael Teuscher aus Lütschental. «Uns fiel im Besonderen auf, dass vor allem die Simmentaler Stierrasse sehr gut gehalten wurde und wohl auch dementsprechend gut verkauft werden konnte», ergänzte Teuscher.

Misterwahl an Oberländer

Die Simmentaler Zuchtstiere gehörten denn auch zu den bekanntesten und begehrtesten Tieren am Markt. «Die Reinrassigkeit und die vielen Besonderheiten dieser Rasse sind einzigartig und die Verankerung im Berner Oberland ist stets gegenwärtig», erklärte Christian Berger, welcher Geschäftsführer des Verbandes für Simmentaler Alpfleckviehzucht ist.

«Mister Stierkalb»: Hansueli Brügger aus Frutigen erhielt mit seinem Sandro die meisten Punkte und erhielt den begehrten Titel. Bild: Heinz Schürch

Deshalb erstaunte es auch nicht, dass die beiden Titel in der Kategorie der Simmentaler Stiere an Oberländer Besitzer vergeben wurden: Hansueli Brügger aus Frutigen erhielt für seinen Sandro «Mister Stierkalb» und Michael Gerber aus Heimenschwand für seinem Sandro «Mister Thun-Simmental». Der Unterschied ist, dass der «Mister Stierkalb» nicht älter als ein Jahr ist.

Die Organisatoren blickten am Mittwochnachmittag auf einen gut besuchten Zuchtstiermarkt zurück.

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