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Das Kunstmuseum feiert 70 Jahre, setzt auf das Atmen und die Berge

Gut 21'000 Personen besuchten das Kunstmuseum und das Thun-Panorama im letzten Jahr. Mit der Finissage der Cantonale Berne Jura vom 4. Februar endet die Saison im Museum, die am 2. März neu startet und das Atmen ins Zentrum stellt.

Ein Treffen am Feuer in der Cantonale Berne Jura: Die Installation des Künstlerduos «Haus am Gern» lädt die Besucherinnen und Besucher noch  bis zum 4. Februar ein, sich auf die weihnächtliche Stimmung und die Begleiterscheinungen dieser Feiertage einzulassen.
Ein Treffen am Feuer in der Cantonale Berne Jura: Die Installation des Künstlerduos «Haus am Gern» lädt die Besucherinnen und Besucher noch bis zum 4. Februar ein, sich auf die weihnächtliche Stimmung und die Begleiterscheinungen dieser Feiertage einzulassen.
PD
Wer möchte, kann fremden Menschen Postkarten schreiben.
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«Einatmen – Innehalten – Ausatmen»: In der ersten Ausstellung der neuen Saison, die am 3. März startet, stehen der Atem und die Sinne im Zentrum.
«Einatmen – Innehalten – Ausatmen»: In der ersten Ausstellung der neuen Saison, die am 3. März startet, stehen der Atem und die Sinne im Zentrum.
PD
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Noch blinkt der Weihnachtsbaum in der Installation zu Beginn der Cantonale Berne Jura und ­locken die weihnächtlichen Positionen ins Kunstmuseum in Thun. Denn die interkantonale Weihnachtsausstellung dauert noch bis zum 4. Februar, danach ist Abbauen angesagt und der Aufbau der neuen Ausstellung mit Jeppe Hein.

Das dem Kunstmuseum ­angegliederten Thun-Panorama im Schadaupark hat die Türen bereits seit November geschlossen, und auch da laufen die Vorbereitungen für die Saisoneröffnung vom 4. März auf Hochtouren. «Insgesamt haben in der zu Ende gehenden Saison bis jetzt gut 21'000 Personen das ­Museum und das Thun-Panorama besucht», zieht Direktorin Helen Hirschi zufrieden Bilanz.

Davon seien knapp 11'000 Leute im Thun-Panorama gewesen, und 1300 hätten bis heute die Cantonale und die neue parallel dazu verlaufende Ausstellungsreihe «Ortswechsel» besucht. «Der Rest verteilt sich auf die ­übrigen drei Ausstellungen ‹Mirror Images›, ‹Aller-Retour› und ‹Bilder erzählen› sowie die einzelnen Anlässe», präzisiert sie.

«Aller-Retour» als Highlight

«Eines meiner persönlichen Highlights war die Fotografie­ausstellung ‹Aller-Retour›», sagt Helen Hirsch. Es habe sich wunderbar gezeigt, wie ein regionaler und zum Teil vergessener historischer Fotograf wie Martin Glaus im Kontext einer Ausstellung jüngerer Schweizer Fotografinnen wiederentdeckt werden ­könne und auf Interesse nicht nur beim Thuner Publikum stosse.

Auch freue sie sich auf die neue Saison. «Wir sind stolz, dass wir den international bekannten Künstler Jeppe Hein erstmalig in der Schweiz in einer Einzelausstellung zeigen können.» Dieses Jahr konzentriert sich das Kunstmuseum auf drei statt vier Ausstellungen.

«Wir brauchen für unser Sammlungspflegeprojekt und die Depoterweiterung mehr finanzielle und personelle Ressourcen», erklärt Helen Hirsch. Der Startschuss des Projekts sei die Jubiläumsausstellung «Wir feiern 70 Jahre. Mit alten und neuen Bekanntschaften aus der Sammlung».

Für die letzten Tage der Cantonale gibts noch einige Anlässe – so etwa «Mitmischen Nr. 4», eine interkulturelle Aktivität in Form einer kreativen Werkstatt. Am Tag der Finissage findet als Schlussevent von 11.15 bis 12.15 Uhr das Künstlergespräch mit Michael Streun zur neuen ­Ausstellungsreihe «Ortswechsel» statt. «Dieses Angebot und seine Arbeiten», sagt Helen Hirsch, «gefallen dem Publikum sehr.»

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